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Wiener
Geſchichtliches über die Kaliſalze. 221
Es würde dieſelbe betragen haben 1862 annähernd 56 275 Ctr.
1863„ 177 655„ 1864„ 382 755„ 1865„ 262 070„ 1866„ 476 135„ 1367„ 462 070„ 1868 556 275„ 18690„ 634 480„ 1860„ 875 035„
1871„ 1 112 275„ 1872„ 1 418 483„ 1873„ 1 224 442„ 1874„ 1 150 479„ 1875„ 1 364 632„ 1876„ 1 456 057„ 1877. 1 898 828„ 1878, 1 661 361„
Für die erſten Jahre der Kaliinduſtrie mögen dieſe Zahlen viel⸗ leicht zu hoch gegriffen ſein. Die Kainitförderung betrug nach amtlichen Angaben:
auf d. anhalt. Werke auf Gr. Agathe; 127 Lenhald zn zu ir gothr in Summa Ctr. Ctr.*) Ctr. 1873 121 881— 121 881 1874 195 038— 195 038 1875 476 379— 476 379 1876 355 531— 355 531 1877 609 866 310 932 920 798 1878 354 333 1 226 624 1 580 957
In der Mitte der ſiebziger Jahre trat infolge von Überproduktion ein Rückgang der Kalipreiſe ein, der die Staßfurt⸗Leopoldshaller Induſtrie zu ruinieren drohte. Das preußiſche und das anhaltiſche Salzwerk ſchränkten daher, um ihre eigene Exiſtenz zu ſichern, die Produktion(unter Erhöhung der Rohſalzpreiſe) ein, indem ſie jeder der beſtehenden Fabriken ein beſtimmtes Salzquantum zuteilten. Zum weiteren Schutze der Induſtrie vereinigten ſich dann ſpäter die Fabri⸗ kanten ſelbſt, indem ſie ein Syndikat gründeten, welches ausſchließlich
*) incl. der nicht ſehr beträchtlichen Menge geförderten Kali⸗Rohſalzes⸗


