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mäßig fein gerillten Mahl⸗
Salzmühle. 203
Querrillen verſehen. Weitere Details ſind aus den beiliegenden Figuren zu erſehen.*)
Eine andere, ebenfalls zur Zerkleinerung des Rohſalzes dienende Maſchine iſt in Figur 22 abgebildet. Dieſelbe iſt nichts, als eine im großen ausgeführte Kaffeemühle und wurde ſ. Z. ſpeziell für die Staßfurter Bedürfniſſe konſtruiert, wenn ſie ſich auch für viele andere Zwecke vortrefflich eignen dürfte. Bei dieſer Mühle wird die Welle O, welche in der Spur o ſteht, vermittelſt der Riemſcheibe A und der koniſchen Räder B und Bu in raſche Um⸗ drehung verſetzt. Auf dieſer Welle ſitzt der kegelförmige, mit regelmäßigen Vor⸗ ſprüngen und am unteren Ende mit einem verhältnis⸗
kranze verſehene, aus Hart⸗ guß beſtehende Körper D. An dem Geſtelle(H) der Mühle befindet ſich in der⸗ ſelben Höhe, wie dieſer Körper, der ebenfalls guß⸗ eiſerne und ebenfalls mit Anſätzen und Mahlkranz ver⸗ ſehene Mantel E. In den hohlen Raum zwiſchen D und E wird durch den Rumpf F das Mahlgut eingeſchüttet, welches bei kegelförmig Um⸗ drehung von C reſp. D durch die erwähnten Anſätze grob— ia. 22. zerkleinert und ſchließlich Fig. durch die Mahlkränze aa fein zerrieben wird. Es fällt dann in den Sammelkaſten b, aus dem es ſchließlich ververmittelſt der Räumer cc durch eine Ausflußrinne ent⸗ fernt wird. Die Stellſchraube G am oberen Ende der Welle C dient zum Hoch⸗ und Niederſtellen des Mahlkörpers.
Das zerkleinerte Rohſalz wird nun, ſowie es vom Salzbrecher ldes don der Mühle kommt, durch einen Elevator nach den Löſekeſſel gehoben.
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*) Die dem Buche beigefügten Zeichnungen ſtammen aus der Maſchinen⸗ fabrik von G. Sauerbrey in Staßffurt.


