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Carnallit. Sylvin. 195
Chlorkalium.. 15,5 Proz. Chlormagneſium... 21,5„
Schwefelſ. Magneſia.. 12,1„
Kochſalz(Eßlornairn). 22,14„
Gips... 1,9„
Unlösliches..... 0,5„
Waſſer.... 26,1
Sein Kaligehalt*) beträgt 9,82 Pro;
Mit Waſſer zerſetzt ſich der Carnallit in Chlorkalium und ſich auflöſendes Chlormagneſium. Er kann daher nicht aus Waſſer umkriſtalliſiert werden. Aus heißen Chlorkaliumlöſungen, die einen Überſchuß von Chlormagneſium enthalten, ſchießt er in ziemlich regel⸗ mäßig ausgebildeten Kriſtallen, die meiſt in der Richtung der Axe b zu Zapfen vereinigt ſind, an.
2. Der Sylvin iſt ein natürlich gebildetes Zerſetzungsprodukt des vorigen und beſteht im weſentlichen aus reinem Chlorkalium. Er iſt daher, abgeſehen von beigemengtem Kochſalze, nach der Formel Kl zuſammengeſetzt und enthält im reinſten Zuſtande
47,58 Proz. Chlor und 52,42„ Kalium.
Er iſt meiſt farblos, ſelten rötlich bis braun gefärbt, glasglänzend, etwas perlmutterartig ſchimmernd, im ganzen dem Steinſalze ſehr ähnlich und wie dieſes regulär, in Würfeln mit Oktaöderflächen, kriſtalliſierend. Bruch eckig, ſpez. Gew. 2,025. Das in Kalusz ſich findende Kaliſalz beſteht hauptſächlich aus Sylvin und zwar kommt derſelbe dort, wie man das ſonſt nur bei Steinſalz bemerkt, blau gefärbt vor, doch ſoll, nach anderen, die blaue Farbe desſelben von eingeſprengtem blauen Steinſalze herrühren.
Der bergmänniſch geförderte Sylvin, auch Sylvinit und Hartſalz genannt, iſt vorzugsweiſe mit Kochſalz verunreinigt. Er enthält nach Maercker:
Chlorkalium.... 30,55 Proz. Chlornatrium... 46,05„ Chlormagneſium.. 2,54„ Schwefelſaures Kali 6,97„ Schwefelſaure Magneſia. 4,80„ Gips.. 1,80„ Waſſer und Unlösliches.. 7,29„
Der Kaligehalt*) beträgt 23,04 Proz.
*) Obgleich Chlorkalium eigentlich kein Kali(K2 0) enthält, ſondern nur aus Chlor und Kalium beſteht, behalten wir, wie Maercker, dieſe Bezeich⸗ nung bei, um die Kaliſalze in ihrem Gehalte unter ſich vergleichen zu können.
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