Teil eines Werkes 
Zweites Heft (1829)
Entstehung
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gende Zuſammenſtellung giebt genauer das hierbei zu beachtende Verhaͤltniß der Wirthſchaften A, B, C, und zeigt, wie aus einer kleineren Schockzahl auch wohl mehr Scheffel Korn erfolgen, als aus einer groͤßeren. Ein Acker, der viel Schocke traͤgt, traͤgt regelmaͤßig auch mehr Koͤrner als ein anderer, der weniger Schocke zaͤhlt. Das aus dem uͤblichen Gebinde zu dreſchende Köͤr⸗ nermaaß ſchwankt hier, wie in anderen Gegenden, oft bedeutend, und dependirt ganz von der Fruchtbarkeit des Jahres. Man erwartet hier auf gutem Boden( Wiitzenland zweiter und Gerſtenland erſter Klaſſe) durchſchnittlich vom Morgen: 1

mit Raps 4 5 Schack, 9 Schfl. und 17 Cer. Stroh à 100 Pfd. -⸗Noggen 3 5 10 20 Weitzen 3 5 10 18 2 . Erbſen 2 3 7. 11 2 4 Hafer 2 14 2 11 3 3 Gerſte 2 12 o 12 6 4 ferner: 1 Kartoſſeln, ohne Dung, 80. 64. NRuͤben, geduͤngt, 200 140 2 2 Kohl, desgl.,....... 270. 3 Klee, grun,....... 160 4

Man macht alſo, eine gewoͤhnliche Einſaat angenommen, ſeine Rechnung auf das achte Korn beim Wintergetreide, und auf das neunte bis zehnte Korn beim Sommergetreide, auf das ſechste bis ſiebente bei Erbſen und auf 110te bis 120ſte beim Raps, und dies thut man mit Sicher⸗ heit. Wie unbeſtimmt und Mißverſtaͤndniſſe veranlaſſend es jedoch ſey, den Ertrag nach Koͤr⸗ nern der Einſaat anzugeben, wenn man letztere nicht vorher genau angegeben hat, iſt den Oeko⸗ nomen bekannt, und erhellet gleich aus der hinten ſtehenden Zuſammenſtellung der drei Wirth⸗ ſchafts⸗Ertraͤge. Sie zeigt z. B., daß im Beiſpiel C die Kultur des Weitzens und der Erbſen bei 7 ½ und 3 ½ Korn Ertrag vom Morgen und im Ganzen nach Verhaͤltniß, in Scheffeln mehr gab, als in den Beiſpielen A und B bei reſp. 8 und 6 Korn⸗Ertrag, weil dort naͤmlich mehr eingeſaͤet, als hier, und das Ertragskorn uͤberall nur nach dem Einſaat⸗Quantum beſtimmt wer⸗ den kann. Man ſollte alſo die Ertrags⸗Faͤhigkeit eines Grundſtuͤcks nach Koͤrnern nie angeben, wenn nicht das Fundament ſolcher Schaͤtzung durch fruͤhere Angabe des Einſaat⸗Maaßes feſtge⸗ ſtellt worden; da es aber dennoch taͤglich im oͤkonomiſchem und nichtoͤkonomiſchem Verkehr ge⸗ ſchieht und allerhand Irrungen bewirkt, ſo bin ich darauf gekommen, die Unbeſtimmtheit ſolcher Angaben zu ruͤgen, und auch meiner Seits zu empfehlen, daß man ſich ausdruͤcken moͤge: der Morgen, die Juchart, das Joch giebt ſo und ſo viel Scheffel, Himten, Metzen. Dieſe Beſtim⸗ mung wird ſtets genauer und zuverlaͤſſiger ſeyn, als jene, mag auch der Ertrag immerhin vom Einſaats⸗Quantum abhaͤngig bleiben, und vielleicht hie und da durch eine Vermehrung deſſelben uͤber das bisher uͤbliche Maaß noch erhoͤhet werden koͤnnen. In den beſchriebenen Wirthſchaften waren die Verhaͤltniſſe zwiſchen Einſaat, Ernte in Schocken, in Centnern Stroh, in Scheffeln und in Ertrags⸗Koͤrnern pro preußiſchen Morgen folgende