243
niſſe angegeben, in welche ſich unſere Heerden⸗Eigenthü⸗ mer verſetzt finden. Wir hoffen, daß ſie dieſe gehoͤrig erkannt haben und fuͤhlen werden, daß ſie nur durch ihr eignes Streben eine Verbeſſerung ihrer Lage erlangen koͤnnen.
Wir kommen nun auf unſern Hauptgegenſtand zuruͤck, naͤmlich den kuͤnftigen Marktpreis der Wollen; indem die⸗ ſer Abſchnitt dem gewidmet iſt, was auf den Verkauf die⸗ ſes Materials Bezug hat. Die Muthmaßungen, welche wir hieruͤber mitzutheilen wagen, entwickeln ſich gewiſſer⸗ maßen von ſelbſt aus dem, was wir vorgetragen haben. So glauben wir denn 1) daß die feinen Wollen der nie⸗ dern Art noch in tieferem Fallen begriffen ſind, weil ihre Production im Ueberfluß, wenn auch nicht in Frankreich, doch im Auslande vorhanden iſt, und mithin die Concur⸗ renz zum Verkauf zu ſtark iſt; 2) daß die hoͤchſten Qualitaͤten ſich noch lange in hohen Preiſen erhalten werden, weil an ihnen nichts weniger als Ueberfluß iſt, und weil die Concurrenz der Kaͤufer ſich ganz auf dieſe hoͤheren Qualitaͤten wirft und die niedrigern vernachlaͤßigt, der Preis der hoͤchſten Qualitaͤten alſo ſelbſt die Graͤnze ihres relativen Werths uͤberſteigen wird.
Wir muͤſſen uns daher ernſtlich und ohne Aufſchub mit der Vervollkommnung unſerer Wollen beſchäftigen, und um dies zu erreichen, muͤſſen wir den fehlerhaften Zuͤchtungsſyſtemen, die dieſen entgegenſtehen, entſagen. Die erſten gluͤcklichen Erfolge werden dem Landwirthe ſchon durch den Vorzug, den die Fabrikanten ſeinen Pro⸗ ducten vor den fremden Wollen geben werden, bezahlt werden, wogegen der niedere Preis der letztern ſie immer


