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artikel geweſen ſind, ſo wohl wie andere kleinere Artikel, hier gaͤnzlich ausgelaſſen ſind, ſo iſt es keinem Zweifel unterworfen, daß die wirkliche Balance bedeutend groͤßer geweſen ſeyn muß.
1357. Das Parlament erlaubte ſowohl den engliſchen als den fremden Kaufleuten„Wolle und Wollfelle nach jedem mit dem Koͤnige befreundeten Lande auszufuͤhren.
Ein Autor, der zu dieſer Zeit(1357) lebte, ſchaͤtzte die jaͤhrliche Woll⸗Ausfuhr auf 100,000 Saͤcke.(Avesbury p. 210.)
1360. Autoren ſagen, daß in Irland einige bedeutende Manufakturen exiſtirten. Die Stoffe, Sai(sayes) genannt, welche in dieſem Lande gemacht wurden, waren ſo geſucht, daß die Ma⸗ nufakturen Cataloniens ſie nachmachten, obgleich dieſe in dem Rufe ſtanden, die beſten Wollen⸗ waaren aller Art zu fabriciren; auch in Italien wurden ſie ſehr geſchaͤtzt, und zu Florenz(einer Stadt, in welcher die zahlreichſten und reichſten Manufakturen exiſtirten, und wo der Luxus im Anzuge den hoͤchſten Grad erreicht hatte) trugen ſie die Damen.(Capmany Mem. hist. de Barcelona V. I. Com. p. 242. Fagio delli Uberti L. IV. c. 26. Trans. of Royal Irish acad. Antiq. p. 17.)
1363. Als der Luxus eine große Hoͤhe in England erreicht hatte, ſo uͤbernahm es das Parlament, die Lebensmittel und die Art der Anzuͤge den verſchiedenen Mitgliedern der Kom⸗ munen nach dem Rang, Vermoͤgen und Stand eines jeden Individuums vorzuſchreiben.— Ackersleute und andere, die mit Landarbeit beſchaͤftigt waren, ſo wie Leute, die kein Eigenthum zum Werth von 40 Sch. beſaßen, mußten Kleider von Weißwollenzeug(blanket) und ordinai⸗ rer Wolle(russet) tragen.— Diener von Lords, Kaufleute und Kuͤnſtler durften Tuch zum Werth von 1 L St. 6 Sch. 8 D. pro Stuͤck tragen.— Handwerker und niedere Staatsdiener durften 2 L. St. fuͤr ihr Stuͤck Tuch zahlen.— Gentlemen, welche 100 L. St. jaͤhrlich auszugeben hatten, und Kaufleute wie Handelsmaͤnner, welche 500 L. St. reines Eigenthum beſaßen, durften Tuch à 3 L. St. pro Stuͤck tragen.— Die, welche 200 L. St. jaͤhrlich ausgaben, und Eigen⸗ thum à 4000 L. St. beſaßen, Tuch à 3 L. St. 6 Sch. 8 D. pro Stuͤck.— Ritter, welche 200 Mark Einkommen beſaßen, durften 4 L. St. pro Stuͤck Tuch zahlen.— Die, welche mehr als 400 Mark beſaßen, durften tragen was ſie wollten, den Hermelin allein ausgenommen.— Der
geiſtliche Stand mußte Tuch vom ſelben Werth, wie der Laien⸗Stand, der dieſelben Einkuͤnfte bezog, tragen; Frauen mußten ſich im Verhaͤltniß des Einkommens ihrer Maͤnner kleiden und tragen.— Dieſen Verordnungen folgten unmittelbar andere, die ihrer werth waren. Die Tuch⸗ fabrikanten erhielten den Befehl, eine hinreichende Quantitaͤt Tuch nach dieſen verſchiedenen Prei⸗ ſen anzufertigen, und die Inhaber von Laͤden mußten ſtets einen gehoͤrigen Vorrath, um allen Nachfragen zu genuͤgen, halten(Stat. 37. Edouard III. c. 15.). Aus dieſem Geſetz ſcheint her⸗
vorzugehen, daß jetzt eine hinreichende Quantitaͤt in England fabricirten Tuches vorhanden war, um fuͤr jede Conſumtion auszureichen, wovon wohl nur die der hoͤchſten Klaſſen auszunehmen war, und da deren Anzahl klein war, ſo konnte deren Conſumtion fremden Tuches wohl keinen Einfluß darauf haben, den engliſchen Manufakturen Schaden zu bringen.


