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dern drehen— beſtehenden alten Fellenbergſchen Kleeſaͤemaſchine, und ich habe manches Jahr bei guͤnſtiger Wirterung von 4 Pfund auf den Berliner Morgen ſehr dichten Klee gehabt. Ich halte jedoch, ſelbſt bei der ſehr gleichen Vertheilung der Saat durch die Maſchine, 6 bis 8 Pfund fuͤr das ſicherſte. Von dem zum Saamentragen beſtimmten Klee laſſe ich entweder die erſte Schur noch jung mit Ende Mai oder ganz Anfang Juni hauen, oder bis dahin mit Schaafen abweiden, damit die zweite Schur vollkommen reif werde. Dieſe wird ſodann ent⸗ weder ſogleich nach dem Einfahren, oder im Winter bei Froſt aus dem Stroh gedroſchen, und gehoͤrig durch Siebe gereinigt. Um nun aber den Saamen aus den Huͤlſen zu bringen, wird er auf der Muͤhle, wo die Steine wie zu Gerſtengraupen geſtellt ſind, aus ſeinen Huͤlſen gerieben, und da der Saamen mit den zerriſſenen Haͤlſen zugleich herunterfaͤllt, auf einer da⸗ nebenſtehenden Getreideputzmuͤhle— die jedoch mit feinen Sieben verſehen ſeyn muß— voll⸗ kommen gereinigt. Im Jahre 1820, einem hier ſehr trocknen, aber fuͤr dieſe Kultur aͤußerſt guͤnſtigen Jahre, erhielt ich, auf Preußiſches Maaß reduzirt, vom Morgen circa 1½ Fuhre Saamenklee, per Fuhre 53 Scheffel Huͤlſen gehaͤuft— aber ſehr aufgebeutelt gemeſſen— per Scheffel Huͤlſen aber 2¾ Pfund reinen Saamen, wovon der geſtrichene Scheffel im Durchſchnitt 95 Pfund wog, daher vom Morgen 170 Pfund Saamen.
Meine Erfahrungen uͤber den Gyps ſind erſt zwei Jahre alt. Die Quantitaͤt, die ich anwendete, war circa 60 Pfund gebrannter Klafterbrunner Gyps auf den Berliner Morgen zu jeder Schur, oder um J mehr deſſelben ungebrannt. Im Durchſchnitt eines ſehr trocknen und eines ſehr naſſen Jahres, erhielt ich von dem gegypſten Klee ungefaͤhr den doppelten Ertrag gegen den nicht gegypſten. Ich bemerke hier, daß mein Boden keinen, oder ſehr unbedeutenden, Kalk enthaͤlt. Auch zeichnete ſich 1821 die Halmfrucht, die auf den 1820 gegypſten Klee folgte, ſehr vortheilhaft aus. Bewaͤhrt ſich dies in der Folge, ſo werde ich dem gegypſten Klee eine mit ſeinem Ertrag im Verhaͤltniß ſtehende Reichthmsvermehrung zuſchreiben muͤſſen, im Fall die ſpaͤtere auf Schlag Nr. 7 und s folgenden Cerealien⸗Ernten nicht zuruͤckſchlagen. Geſchehe dies aber und zeichnete ſich nur die auf Schlag Nr. 5 unmittelbar folgende Halmfrucht z. B. um 2 Scheffel per Morgen aus, ſo darf ich dem Gyps ſelbſt nur eine Thaͤtigkeits⸗Erhoͤhung von beilaͤufig 135 Grad zuſchreiben.
Ich erlaube mir noch uͤber das ſchaͤtzbare Werk des Profeſſor Burger einige Bemerkun⸗ gen in dieſer Beziehung:
Je mehr meine Erwartung auf die im aten Theil verheißenen Grundſaͤtze uͤber die Ausſaugung der Ernten und deren Erſatz geſpannt war, je weniger hat es mich in dieſer Ruͤckſicht befriedigt. Nur damit bin ich einverſtanden, daß ſich das Stroh der Cerealien ſelbſt reproduzire und ich glaube daß dies zwar nicht die Berechnung einzelner Felder, wohl aber die


