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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(247) um Holzverwuͤſtungen und Defraudationen zu vermindern; bei duͤrftigen Beſitzern ſchlechter Laͤndereien wurden oft Freyjahre von zehn bis ſechszehn Jahren ertheilt, um dadurch die Cul⸗ tur der Aecker zu befoͤrdern, und jeglichem nach Nothdurft beizuſtehen. Mit Reue ſehen auch

jetzt die wenigen Widerſpenſtigen, wie Zeitver⸗

luſt hier unerſetzlich iſt, und ſelbſt der Duͤmmſte ſucht jetzt emſig, ſich ſein Eigenthum arrondirt und befriedigt zu verſchaffen, da der Erfolg vor Augen liegt. Mit Vergnuͤgen betrachtet daher der Menſchenfreund die glüuͤcklichen Folgen der in kleine eingefriedigte Koppeln aufgetheilten und ausgebauten baͤuerlichen Beſitzungen mit Freude die Progreſſionen der Agricultur. In Daͤnnemark waren es wohl die zum Kloſter Preetz

gehoͤrigen Probſteier, welche die erſte Stufe des

Ackerbaues erſtiegen haben. Hier ſieht man alle Produkte des Marſchlan⸗ des auf der Geeſt, in einer Ueppigkeit, die der

Seele wie dem Auge gleiche Frende macht. Auf

kleinen, 5 bis 6 Tonnen großen, eingefriedigten Kleekoppeln weiden eine Anzahl Kuͤhe, die ſonſt auf einem großen Theil der Dorfsfelder keine Nah⸗ rung gefunden; dort giebt es Bauern, die von ihrem Ueberfluß an Stroh ſuͤr 1000 Mark im