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ſeyn. Durch die Koppelwirthſchaft lernte man
dort erſt den Werth des Grundes und Bodens ken⸗
nen, den man vorhin wenig achtete, und ihn viel⸗
leicht in zu großen Maſſen den Bauern uͤberließ. Da es nun in der freien Willkuͤr der Gutsherrn
ſtand, ihre Bauern zu legen, d. h. ihnen das
Land ganz abzunehmen, ſo waren ſie freilich uner⸗ ſaͤttlich darin. Aber hier im Daͤniſchen durfte das, zum Gluͤck fuͤr die Gutsbeſitzer ſelbſt, nicht geſche⸗ hen. Umlegen konnten ſie ihre Bauern, aber nicht legen, und mußten ihnen am Werth wieder⸗ geben, was ſie hatten.
Sie ſagen mir, man bezweifle dort den Wohl⸗ ſtand unſerer verkoppelten Bauern, den ſie doch vor ſechszehn Jahren ſo aufbluͤhend gefunden haͤt⸗ ten, und man berufe ſich daruͤber auf gewiſſe Nach⸗ richten. Ich kann nur den Wohlſtand unſerer Bauern mit Bewunderung anſehen, wenn ich die Laſten bedenke, welche ſie jetzt zu tragen haben. Wo hier im Lande der Bauer arm iſt, da iſt er es
nur noch aus den Zeiten der Leibeigenſchaft und
der Frohndienſte her, und man findet dies faſt nur in den ſchlechten Haidegegenden, wo der Bauer ſich auf ſeinem Eigenthume nicht hat aus der Armuth herausarbeiten koͤnnen; beſonders in den letzten Jahren, wo hier wie in allen Ländern


