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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(236) unſerem Klima, nichts Vollkommenes herans⸗ kommen kann?

Gegen Zertheilung und Verkleinerung der

Hoͤfe habe ich nichts, und es ſcheint mir ſehr

wahr, daß kleine Beſitzungen, die aber außer aller Gemeinheit liegen muͤſſen, fuͤr den Staat am vortheilhafteſten ſind. Sie ſind es ſogar m. E.

füuͤr die großen Guͤter, da immer ein Theil der ar⸗

beitenden Kraͤfte uͤbrig bleibt, und jenen gegen einen billigen Lohn zu Gebote ſteht. Aber die Zer⸗ theilung der groͤßeren Beſitzungen in kleinere, wird durch die Verkoppelung und Einfriedigung der Fel⸗ der keinesweges gehindert, ſondern vielmehr be⸗ foͤrdert. Wer befriedigte Aecker kennt, kann es wohl nicht verkennen, wie ſehr der Werth und

Nutzen derſelben durch die Befriedigung ver⸗

mehrt werde, wenn dieſe anders gut gemacht und erhalten worden.

In einer kleinen neuen Schrift die ich mir um des Titels willen, worauf Ihr Name ge⸗ nannt war, gleich zu verſchaffen ſuchte, iſt zwar gegen die Koppelwirthſchaft die Behauptung aufgeſtellt: ihre Tendenz gehe dahin, das Eigen⸗ thum zu großen Maſſen zu formen. Dieſe Be⸗ hauptung kann aber wohl nur auf den Erfolg, den ihre Einfuͤhrung in Mecklenburg hatte, begruͤndet

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