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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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( 226) müſſen nach dieſer Duͤngung ſeinen Fruchtertrag berechnen. Auf der Hoͤhe wird es nur ſelten Aek⸗

ker geben, die nicht in dem Verhaͤltniſſe Duͤnger

ertragen koͤnnten, als ſie Stroh liefern, ohne bei richtiger Vertheilung deſſelben und gehoͤriger Be⸗ ackerung Lagergetreide zu geben. Ich kenne we⸗ nigſtens in den fruchtbarſten Hoͤhegegenden keine. Dennoch iſt es moͤglich, daß es ſolche gebe, wenn

ſie nach dem gewoͤhnlichen Dreifelderſyſteme be⸗

wirthſchaftet werden, und in den Niederungen fin⸗ den ſich dergleichen allerdings. Hier wird ihnen der denkende Landwirth in der Ausfuͤhrung weni⸗

ger Duͤnger geben, als wozu ſie das Material ga⸗

ben. Er muß ihnen dann aber das mehrere Stroh zu gut rechnen, und dadurch wird ihr Reinertrag eben ſo erhöhet, wie der Reinertrag anderer Aek⸗ ker, die den uͤberſchießenden Miſt erhielten, ver⸗ mindert wird. Folglich wird jener Satz: daß der Ertrag jeder Ackerart nach dem Miſte, den ſie im Verhaͤltniß ihres Strohes erhalten kann, zu berechnen ſey unangefochten bleiben. Häͤtte der Beſitzer eines geſchloſſenen Hofes keine Gele⸗ genheit, den uͤberſchießenden Miſt auf andere Aecker zu verwenden, und gleichſam von dem ſchlechteren jenem gutem bezahlen zu laſſen, ſo wird