(30) und darauf gepflanzter rauher Hecke(Knick) um⸗ geben, die den Leuten oft einzig und allein ihr Feuerholz gewaͤhrt. Die Bauern geben einen betraͤchtlichen Canon, ſind uͤbrigens aber voͤllig frei und befanden ſich— ſo lange Europa uͤber⸗ haupt in einem gluͤcklichen Zuſtande war— ſehr wohl. Ihr Vieh haben ſie Tag und Nacht in den Weidekoppeln, ohne ſich weiter darum zu bekuͤm⸗ mern. In England findet man den groͤßten Theil
der Pachthoͤfe in den verkoppelten Gegenden in
ahnlichem Zuſtande. Eseiſt in der That etwas reitzendes, wenn der kleine Wirth ſo alle ſeine Koppeln und ſein ruhig ohne Hund und Hirten weidendes Vieh von ſeiner Hausthuͤr uͤberſehen und gleich dahin kommen kann, wo er es noͤthig findet.— Die Koppelwirthſchaft iſt alſo keines⸗ weges der Zertheilung der großen Guͤter und den kleinen Hoͤfen entgegen, deren Entſtehung eine gute National⸗Oekonomie allerdings beguͤnſtigen muß. Denn ob dieſe eine Theilung bis ins Un⸗ endliche zu befoͤrdern habe, ſcheint mir zweifel⸗ haft. Sie braucht ſelbige indeſſen auch nicht zu beſorgen, wie man bisher that, weil ſie in der
Regel unvortheilhaft iſt, und alſo nicht haͤufig
erfolgen wird, und mag die Freiheit dazu einem jeden ertheilen, der ſie ſeinen Umſtaͤnden ange⸗
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