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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(26) Arbeit ſchaffen; und ich weiß nicht, wie dies ohne ein gerechtes Verhaͤltniß des Viehſtandes und Futterbaues mit dem Fruchtbau, der vorhande⸗ nen arbeitenden Kraͤfte mit der in jeder Jahrrs⸗ zeit einfallenden Arbeit, geſchehen koͤnne; und eben ſo wenig, wie man ſich hierin ohne eine feſte Eintheilung der Felder und beſtimmte Frucht⸗ folge(Feldſyſtem) ſicher ſtelen werde. Wer dar⸗

in, nach anſcheinendem Vortheil, jaͤhrlich erheb⸗

liche Abaͤnderungen macht, und ſich nicht an ein, nach ſeiner Lokalitaͤt einmal vorſichtig berechne⸗ tes Feldſyſtem im Ganzen bindet, der wird zu⸗ verlaͤſſig mit einem oder dem andern zu kurz kom⸗ men, oder, wie man ſagt, ſich feſt wirthſchaften. Er wird in kurzer Zeit nicht wiſſen, was er ſeinen Aeckern bieten und nicht bieten duͤrfe, was ſie zu tragen vermoͤgen, und was ſie verſagen. Ich kann daher nicht glauben, daß es der H. V. ſo gemeint habe, wie es hier klingt, und wie es manche mißverſtehen moͤchten. Wenn Er nur eine planmaͤßige Abaͤnderung meint, welche die Umſtaͤnde beguͤnſtigen und vortheilhaft machen, ſo bin ich ſeiner Meinung, daß man ſich dieſe verſtatten muͤſſe. So kann es z. B. oft rathſam feyn, auf einen Theil des Winterungsſchlages Soͤmmerung zu ſaͤen und dagegen Winterung zu

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