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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(20) anſtrengung den großen Wirthſchaften widmet, die vielleicht ſeine Haͤnde uͤberall nicht mehr ge⸗ brauchen: dann erſt iſt der Zeitpunct da, wo kleine Wirthſchaften ans Licht treten koͤnnen, und wo ſie ſich nach und nach auf geſetzmaͤßigen Wegen bilden werden, da jetzt die Parzelirung der Land⸗

guͤter erlaubt iſt. Aber durch gewaltſame Mittel

ſolche kleine Wirthſchaften vor der Zeit hervor⸗ bringen zu wollen, und ſie auf den Ruinen der großen Wirthſchaften zu erbauen, dieß moͤchte wohl ein Eingriff in den Gang der Natur, eine Hemmung der natuͤrlichen Entwickelung ſeyn, wodurch, gleich den erzwungenen Fabriken, auch die Landwirthſchaft zu ihrem und des Landes Schaden bevormundet, gegaͤngelt und irre ge⸗ leitet wuͤrde t). Zuerſt und vorzuͤglich wird der Schlag die Gutsbeſitzer treffen, und wohl alle ſtuͤrzen die nicht ganz beſonders vermoͤgend ſind, und deren werden nur ſehr, ſehr wenige in Hinterpommern angetroffen u) aber der

t) Es ſoll ja kein neuer Zuſtand erzwungen, ſon⸗ dern der Theil des alten, der gut und gerecht iſt, er⸗ halten und geſchuͤtzt werden. D. H.

u) Wenn das Ganze der Bauerhoͤfe den Guts⸗ herrn zu freier Willkuͤhr uͤbergeben wuͤrde, ſo leitet der

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