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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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9) Durch die mit Intelligenz und Energie be⸗ triebenen großen Wirthſchaften, wie ſich derglei⸗ chen auch in Hinterpommern viele auszuzeichnen anfangen, und große Reſultate erwarten laſſen, wenn keine zerſtoͤrende Eingriffe geſchehen, durch dieſe wird die Maſſe der Erzeugniſſe und mit ihr die Population vermehrt werden. Wenn dieſe in der Provinz bis zu der Hoͤhe geſtiegen iſt, daß die groͤßten Wirthſchaften mit Arbeitern uͤberſaͤttiget ſind, und deren zu große Concurrenz ein uͤbermaͤ⸗ ßiges Fallen des Arbeitslohns hervorbringen moͤchte, ſo daß der Arbeiter in einer kleinen Wirthſchaft, obſchon er darin mit gleicher Kraft⸗ anſtrengung weniger effectuirt, dennoch ſeine Rechnung beſſer findet, als wenn er dieſe Kraft⸗

darin voͤllig beiſtimme, ſo kann ich dies um ſo weniger in Anſehung des letzteren Satzes, wie ich ſchon in der vorigen Anmerkung erklaͤrt habe. Tageloͤhnerfamilien, wenn ſie nicht in ganz beſonderen und ſeltenen gluͤckli⸗ chen Verhaͤltniſſen ſtehen, bringen wenige Kinder auf. Der groͤßte Theil der Landarbeiter, ſo wie der Solda⸗ ten entſpringt von Bauerhoͤfen, wenn ſie auch noch ſo klein waͤren. Aber freilich kamen auch von dieſen in dem Verhaͤltniſſ weniger auf, als ihr Zuſtand gedruͤckt war, und die Bevoͤlkerung iſt allenthalben groͤßer, wo es ſchon freie Bauern gab. D. H. PB2