( 10) großen geſtoͤrt und zerruͤttet werden n), und wenn man aus den bloß untergeordneten Wirth⸗ ſchaften unabhaͤngige und ſelbſtſtaͤndige Wirth⸗ ſchaften machen will o).
Ich muß um dieſen Gedanken etwas deutli⸗ cher darzuſtellen mir eine kleine Digreſſion er⸗ lauben.
Zu jeder großen Wirthſchaft wird eine be⸗ traͤchtliche Anzahl Arneiter erfordert. Dieſe, und beſonders ſie alle mit Geld zu lohnen— geſetzt auch, es waͤre ungeachtet des oͤftern Mißverhaͤlt⸗ niſſes zwiſchen Geld⸗ und Lebensbeduͤrfniſſen ſolches dennoch auch auf dem platten Lande die beſte Lohnungsart,— dazu iſt in mancher Pro⸗ vinz, z. E. in Hinterpommern, der Geldmangel
n.) Das ſoll ja keinesweges geſchehen; die Wirth⸗ ſchaften koͤnnen, wo es vortheilhaft ſcheint, noch ver⸗ groͤßert, in ſehr vielen Faͤllen beſſer arrondirt werden. Verkleinerungen und Zerſtuͤckelungen werden nur da Statt finden, wo es der Beſitzer nach ſeinen indivi⸗ duellen Verhaͤltniſſen vortheilhafter findet. D. H.
0) Dies kann natuͤrlich keinen anderen als einen guten Effekt fuͤr die Nationaloͤkonomie haben; aber auch die großen Wirthſchaften erhalten dadurch Un⸗ abhaͤngigkeit und Selbſtſtaͤndigkeit, die ſie bisher in mancher Ruͤckſicht nicht haten. D. H.


