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Leitfaden zur allgemeinen landwirthschaftlichen Gewerbs-Lehre / vom Staatsrath Thaer
Entstehung
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Arbe i 1. 9 22. 3 Die moͤglich vortheilhafteſte Verwendung der Arbeit, woruͤber der Landwirth disponiren kann, iſt die wichtig⸗ ſte Aufgabe fuͤr ihn, und in dem gewoͤhnlichen Falle, daß er darin beſchraͤnkt iſt, wichtiger als die vortheil⸗ hafteſte Benutzung des Grund und Bodens.

23. Der Effect der Arbeit wird erſtaunlich vermehrt

durch zwei maͤchtige Hebel: Theilung der Arbeit und Maſchinen.

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24. Die Benutzung beider haben die meiſten Schrift⸗

ſteller uͤber die National⸗Wirthſchaftslehre dem Landbau

abgeſprochen, weil die Arbeiten bei den Producten deſſel⸗ ben nicht in eins fortgingen, ſondern in Stillſtand kaͤ⸗ men und wieder begoͤnnen, mithin keine Theilung, ſon⸗ dern beſtaͤndige Abwechſelung der Arbeit Statt faͤnde.

Aber dieſe Schriftſteller haben den Gang der landwirth⸗

ſchaftlichen Arbeiten im Ganzen und im Großen nicht beachtet; ſonſt wuͤrden ſie eingeſehen haben, daß das, ¹ wovon der Vortheil der Arbeitstheilung abhaͤngt die

Uebung in gewiſſen Handgriffen und die Erſparung des

Zeitverluſtes beim Uebergange von einer Arbeit und von einem Werkzeuge zum andern bei groͤßern Wirthſchaf⸗ ten, wo mancher Arbeiter ſein einzelnes Geſchaͤft hat oder doch lange das einzige fortſetzt, ebenfalls eintrete.