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es frei, en drit⸗ un zuge⸗ einigen, den Ob⸗ t. Ver⸗
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langt es aber eine Partei, ſo kann die Ernennung
deſſelben auch bei der obern Behoͤrde nachgeſuch
werden. §. 33.
Dieſer Obmann muß von den Parteien ſowohl als von den Schiedsrichtern dergeſtalt unabhaͤngig ſeyn, daß er mit aller rechtlichen Wirkung ſowohl fuͤr als wider ſie bei den Gerichten zugelaſſen wer⸗ den koͤnnte.
§. 34.
Hat eine Partei gegen einen der ernannten Schiedsrichter mit Grunde etwas Erhebliches einzu⸗ wenden, ſo muß ſie damit unmittelbar nach erhalte⸗ ner Notification bei der oberen Behoͤrde einkommen, und daß dieß geſchehen ſey, dem Vorſteher anzeigen.
§. 35..
Jeder Landverordnete des Kreiſes hat die Ver⸗ pflichtung, die auf ihn gefallene Wahl anzuneh⸗ men, wenn er nicht in demſelben Jahre ſchon ſo viele Auseinanderſetzungen und Abſindungen uͤber⸗ nommen oder andere Communal⸗Aemter oder be⸗ deutende Vormundſchaften zu verwalten hat, daß er nach dem gewiſſenhaften Ermeſſen des Kreisdi⸗ reckors ohne Verſaͤumung ſeiner eignen Angelegen⸗ heiten und ſeines Hausweſens nicht mehreres uͤber⸗ nehmen kann.
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