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ſich verbreitenden Lichte, noch dieſelbe geblie⸗
ben iſt; kurz, warum es immer noch einen
provinzialen und nationalen Charakter des
Ackerbaues gebe. *
Dieſer nationale, im Ackerbau der Bauern vorzuͤglich auffallende, Charakter verbreitet ſich auch mehr oder weniger uͤber die Wirth⸗ ſchaftsart der wohlhabenden Gutsbeſitzer. Es gehoͤren gruͤndliche Kenntniſſe und ein feſtes Wollen dazu, um ſich bey ſeinen Wirthſchafts⸗ Einrichtungen von ſeinen Arbeitern ganz un⸗ abhaͤngig zu machen— eine Energie und eine leidenſchaftliche Liebe zur Sache, welche in jeder Nation nur einzelne Landwirthe aus der wohlhabenden und aufgeklaͤrtern Klaſſe beſitzen. Zwar wuͤrde es eine unverzeihliche und unglaubliche Indolenz anzeigen, wenn dieſe, bey den mehrern Mitteln ſich zu be⸗ lehren, bey der Muße zu denken, und bey dem Vermoͤgen, Verbeſſerungen zu unterneh⸗ men, ihren Ackerbau nicht um eine Stuffe uͤber den des gemeinen Landwirths erhoͤheten. Allgemein findet man daher bey dieſen ei⸗ nige Vervollkommnung der Wirthſchaft, die aber dem Grade nach in verſchiedenen Pro⸗ vinzen ſehr verſchieden, und daher oft pro⸗ vinzial iſt. An einer allgemeinen Ueberſicht der ganzen Landwirthſchafts⸗Wiſſenſchaft hat 3r Band. B es


