Intereſſe meiner Familie mit meiner Neigung, fuͤr die Wiſſenſchaft zu wirken, moͤglichſt zu ver⸗ einigen ſuchen.
In wiefern ich mein Lehr⸗Inſtitut, welches hier nur bis Michaelis fortdauren wird, auf mei⸗ nem neuen Wohnſitze fortſetzen, erweitern kann oder beſchraͤnken muß, wird von der Auswahl des Orts und von den vorhandenen Gebaͤuden abhaͤngen. Der auf Erbpacht mir allergnaͤdigſt verliehene Theil des Amts Wollup im Oder⸗ bruch paßt, ſelbſt wegen der auſſerordentlich fruchtbaren Grundmiſchung des Bodens, nicht dazu, und ich werde ſelbigen alſo gelegentlich ver⸗ kaufen oder vertauſchen.
Einige nothwendige Reiſen, die ich im Mo⸗ nat Februar und Maͤrz unternehmen mußte, und der Drang unaufſchieblicher Geſchaͤfte haben es verhindert, daß ich den letzten Aufſatz in dieſem Bande und die Epicriſe des Ganzen nicht vol⸗ lenden konnte. Ich werde es in den kuͤnftigen Annalen des Ackerbaues nachholen.
Vor Leſung des Werks bitte ich die ange⸗ zeigten Druckfehler zu verbeſſern. Sie ſind zum Theil bedeutend. Die Entfernung des Orts und die Eile des Drucks machten es unmoͤglich, ſie zu vermeiden.
Die Erklaͤrungen der Abbildungen engliſcher Viehracen wird nebſt einem ausfuͤhrlichen Sach⸗ Regiſter von allen drey Theilen auf Johannis nachfolgen. Jene mitzuliefern, war unmoͤglich, da Zeichner, Kupferſtecher, Drucker und Verleger an entfernten Orten wohnten, und ich die Zeich⸗ nungen und Abdruͤcke nicht bey einander hatte.
Celle, den 30. Maͤrz, 1804. Albrecht Thaer.


