Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
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der Viehweide zum Ackerbau hat der Engländer nur noch dunkele Begriffe. Die Theilung der Geſchäfte

iſt ſehr vortheilhaft in allen ſeinen Gewerben einge⸗

führt; aber bey dem Ackerbau iſt ſie zu weit ge⸗ trieben; die Viehzucht und Ackerwirthſchaften ſind zu ſehr getrennt, wie ich im dritten Theile meines Werks uͤber engliſche Landwirthſchaft ausführlicher zeige. Durch mehrere Einführung der Koppelwirth⸗ ſchaft kieße ſich in manchen Diſtrikten viel ausrichten, in andern würde es freylich eine ganz neue Umlegung der Pachthöfe und Austheilung des Landes erfordern. Doch ich beſitze nicht die Lokalkenntniſſe, und habe nicht die Abſicht, den Engländern darüber ettwas vorzuſchlagen; mein Zweck iſt nur, meines Autors Vorſchläge zur Verbeſſerung des Ackerbaues auf

Deutſchland anzuwenden. Ulnd da würde, meiner lle⸗ 3 4

berzeugung nach, jeder Staat, der noch überflüſſigen

Flächenraum von gutem Boden hat, bey Einführung der Koppelwirthſchaft und mehrerer Ausdehnung des arkbaren Bodens ſicherer gehen, als bey zu ſchneller Betreibung der höhern, gartenmäßigen Kulkur. Daß dieſe in einzelnen Fällen rathſam ſeyn, und größeren Vortheil von einem kleineren Platze, als von einem dreyfach größeren gewähren kann, davon iſt zwar niemand überzeugker wie ich; aber dieß muß man der Willkühr und der Induſtrie eines jeden überlaſſen. Wenn der Staat durch ſeinen Vorſchuß und Kredit etwas thun will, ſo wende er es unker vorgedachten Umſtänden hauptſächlich dazu an, allen Grund und Boden wenigſtens in den Stand zu ſetzen, daß er

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