haͤlt den Ertrag an Produkten aller Art, welche groͤßten⸗ theils dem Magazins⸗ oder Produkten⸗ Gonto zur Laſ kommen.
Die Art der Veranſchlagung ergibt ſich bei den Viehſtands⸗ und Hülfs⸗Conto's.
§. 473. Zu einer ganz vollkommenen Fuͤhrung des Hauptbuches kann zwar die eben angegebene Art der An⸗ legung der Felder⸗Conto's als noch nicht voͤllig genuͤgend angeſehen, vielmehr verlangt werden, daß jeder einzelne Schlag des Ackerfeldes ſein eigenes Conto haben ſolle, da⸗ mit daraus erſehen werden koͤnne, was jede dieſer Feld⸗ abtheilungen nach Maasgabe des Culturgegenſtandes und der Culturart an reinem Ertrag, oder auch Verluſt, ge⸗ waͤhrt habe. Soll aber dieſes, bei einer groͤßeren Anzahl von Ackerſchlaͤgen bedeutend mehr Muͤhe verurſachende, Verfahren zu haltbaren Reſultaten fuͤhren, ſo iſt erforder⸗ lich, daß der Aufwand fuͤr eine jede gegebene Duͤngung auf diejenigen Culturgegenſtaͤnde vertheilt werde, welche nach der gegebenen Duͤngung, bis zu ihrer Wiederholung, angebaut worden ſind, und zwar nach Verhaͤltniß des Antheils von der Dungkraft, welchen die nach einander angebauten Gewaͤchſe von der ganzen Duͤngung fuͤr ihren Theil entnommen haben. Oder mit andern Worten, es muß der Reſt der Dung⸗ kraft, welche das zuerſt im friſchen Dung gebaute Gewaͤchs im Boden zuruͤcklaͤßt, dem nachfolgenden angerechnet wer⸗ den, und der von dieſem noch binterlaſſene Reſt wieder dem folgenden u. ſ. f. Die ſtaͤrkere oder ſchwaͤchere Auf⸗ zehrung der gegebenen Duͤngung haͤngt aber von ſo vielen Umſtaͤnden ab und kann in ſo verſchiedenem Verhaͤltniſſe ſtattfinden, daß bis jetzt noch keine fuͤr allgemein guͤltigen Verhaͤltnißzahlen dafuͤr ſich aufſtellen laſſen und daß eben deßhalb die Reſultate, welche bei einer bis auf jeden ein⸗


