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b) Wahl des Rechnungstermins.
§. 464. Das landwirthſchaftliche Gewerbe greift in ſeinem Betriebe ſo in einander, daß nie ein Stillſtand ſtattfindet und deßhalb iſt auch kein Termin zu finden, von dem ſich ſagen ließe, daß das zuſchließende Jahr nicht ſchon Vieles dem neu zu beginnenden im Voraus geleiſtet habe. Aus dieſem Grunde kann jeder Zeitpunkt, an wel⸗ chem man die Wirthſchaft angetreten hat, auch als Rech⸗
nungstermin beibehalten werden. Indeſſen ſtellen ſich doch
bei naͤherem Betrachte drei Momente dar, welche vor an⸗ dern zum Rechnungstermin geeignet ſind, und zwar: das Ende des Herbſtes oder der Anfang des Winters, das Ende des Winters oder der Anfang des Fruͤhlings, und der Anfang des Sommers nach beendigter Fruͤhjahrsbe⸗ ſtellung.
Jeder dieſer Termine hat wieder ſeine Vorzüge und Nachtheile, welche im Falle der Wahl mit Rückſicht auf Local⸗ und derſüuliche Verhältniſſe in Betracht gezogen werden müſſen.
§. 465. Zu Gunſten des erſten Termins, am Ende des Herbſtes, laͤßt ſich anfuͤhren, daß zu dieſer Zeit, den erſten November etwa, die Arbeiten im einen Jabre, wie im anderen, ſich gleich ſtehen und hauptſaͤchlich nur die Winterbeſtellung fuͤr das kommende Jahr zum Voraus ge⸗ leiſtet iſt, hauptſaͤchlich aber, daß man den Winter uͤber am beſten Zeit hat, die Rechnung zu ſtellen. Dagegen kann ſolche nicht eher geſchloſſen werden, als bis ausge⸗ droſchen iſt, oder man muß den Ertrag nach Probedruͤ⸗ ſchen ſchaͤtzen, was immer ungewiß iſt.
§. 466. Der zweite Termin, Ende des Winters, etwa den erſten Maͤrz oder erſten April, bietet dieſelben Vorzuͤge dar, wie der vorige, und es kann auch bis zum Schluſſe oder doch bald nachher ausgedroſchen, und ein Theil der Erndte verwerthet ſeyn, auch das Winter⸗ futter iſt bis dahin durch den Viehſtand groͤßtentheils ver⸗
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