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§. 34. Nach dem Stande der Beſitzer unterſcheidet man in den meiſten Gegenden von Deutſchland hauptſaͤch⸗ lich zwiſchen Ritter⸗und Bauerguͤtern. Außer dieſen fin⸗ den wir noch: Domainenguͤter, welche dem Staate, den regierenden Fuͤrſten oder den ſtandesherrlichen Fami⸗ lien(Magnaten) gehoͤren, Guͤter, welche Corporationen oder Stiftungen eigen ſind, und in manchen Gegenden noch eine beſondere Claſſe unter dem Namen Freiguͤter.
§. 35. Unter Ritterguͤtern verſteht man ſolche, welche fruͤher blos der Adel beſaß und beſitzen durfte, die jetzt aber, ſo ferne die Beſtimmungen wegen Majorat, Fideicommiß ꝛc.(§. 40. 41.) dem nicht entgegen ſtehen, beinahe uͤberall eben ſo gut von Nichtadelichen aequirirt werden koͤnnen.
Einige der im folgenden§. bezeichneten Vorrechte, z. B. das der unmittelbaren Theilnahme an der Wahl der ritterſchaftlichen Land⸗ ſtände, ruhen jedoch in einigen Ländern bei dem nichtadeligen Be⸗ ſitzer von Rittergütern.
§. 36. Die Ritterguͤter beſaßen aus den Zeiten, in denen das Feudalweſen ſich entwickelte, eine Menge von Vorrechten, welche ſich, je nachdem Zeitereigniſſe, und durch ſolche herbeigefuͤhrte Umgeſtaltungen der Landesverfaſſun⸗ gen darauf eingewirkt haben, bis auf unſere Zeiten mehr oder weniger erhalten haben oder auch faſt ganz weggefallen ſind.
Zu dieſen Vorrechten gehoͤren namentlich die Landſtandsfähig⸗ keit und das Recht, eine beſtimmte Zahl von Landſtänden aus der Mitte der Rittergutsbeſitzer mitwählen zu dürfen, die Patrimonial⸗ gerichtsbarkeit, Steuererleichterungen oder Steuerfrei⸗ heiten, Jagd⸗, Zehnd⸗, Frohnd⸗und Huthgerechtigkeiten u. ſ. w.— Je weiter die Aufhebung der bevorzugten Claſſen und der die Cultur belaſtenden Servitute in einem Lande vorgeſchritten iſt, um ſo weniger ſolcher Rechte beſitzen natürlich die Rittergüter noch, und in einigen Ländern iſt ihre Benennung nur noch hiſtoriſch
von Bedeutung. 0)*


