Teil eines Werkes 
2. Bandes, 2. Abtheilung (1834) Die landwirthschaftliche Betriebslehre
Entstehung
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§. 16. Die Verbindung der wiſſenſchaftlichen Ausbil⸗ dung mit der praktiſchen kann da, wo wirklich fuͤr beides gut geſorgt iſt, ſchneller, als jeder andere Weg zum Ziele fuͤhren; das Zuſammentreffen jener Vorausſetzung iſt jedoch etwas ſehr Seltenes.

Der Errichtung der beſonderen landwirthſchaftlichen Lehranſtal⸗ ten(Inſtitute), welche zuerſt durch das Streben unſeres hochverdien⸗ ten Thärs ins Leben traten und ſich bereits nicht nur über Deutſch⸗ land, ſondern auch noch über diele andere Länder Europas verbreitet haben liegt bekanntlich dieſe Abſicht zu Grunde. Sie läßt ſich je⸗ doch ſchwer vollkommen erreichen; denn wenn wirklich die Mittel ei⸗ ner ſolchen Anſtalt und die Talente ihrer Vorſteher und Lehrer von der Art ſind, daß ſowohl der praktiſche, wie der wiſſenſchaftliche Un⸗ terricht gleich vollſtändig ertheilt werden könnte, ſo bleibt doch das erſtere ohnmöglich, weil bei einer nur einigermaßen bedeutenden Zahl von Zöglingen der praktiſche Unterricht in ſeinem Weſen ſo geſtört iſt, daß der eigentliche Zweck deſſelben nicht mehr erreicht werden kann. Nur wenn die Aufnahme der Zöglinge in einer ſolchen Lehranſtalt anf eine geringe Zahl, etwa 6 bis 8 höchſtens, fixirt iſt, läßt ſich beides erreichen. Bei der Abſicht, größere Lehranſtalten zu beſuchen, bleibt demnach vor⸗ und nachher ein Aufenthalt bei gu⸗ ten practiſchen Landwirthen ſtets räthlich. Uebrigens beſitzen die landwirthſchaftlichen Inſtitute den großen Vorzug vor den gewöhnli⸗ chen Veranſtaltungen für das Studium der Landwirthſchaft auf den Univerſitäten, daß für die praktiſche Demonſtration des theo⸗ retiſchen Unterrichtes, ohne welche derſelbe nur geringen Nutzen ha⸗ ben kann hinreichend Gelegenheit vorhanden iſt, und daß der Un⸗ terricht in den Hülfswiſſenſchaften in ſpecieller Beziehung mit dem Hauptfache ſteht. Daß ſich beides auch eben ſo gut mit einer Uni⸗ verſität verbinden läßt, beweiſt die Lehranſtalt des Profeſſors Schulze in Jena.

Eine Verbindung der theoretiſchen mit der praktiſchen Ausbil⸗ dung kann auch die von mir ſeit einigen Jahren bei meiner landwirth⸗ ſchaftlichen Privatlehranſtalt dahier getroffene Einrichtung genaunt werden. Die in dieſelbe eintretenden jungen Männer müſſen wenig⸗ ſteus einen Sommer vorher in einer Wirthſchaft geweſen ſeyn; der

theoretiſche Unterricht in der Landwirthſchaft nud den Hülfswiſſen⸗

ſchaften(verbunden mit praktiſchen Demonſtrationen) iſt auf zwei