Teil eines Werkes 
2. Bandes, 2. Abtheilung (1834) Die landwirthschaftliche Betriebslehre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ie Land. aiten, in te Wäſe ·Anwerr vie unter res Sil⸗ 7..). ing einer von Gi. oder ihm 6 ſh ig zu ei⸗ e Daß jum der ht noch ktiſchen e Leute, ne prak⸗ en wol⸗ auch der de Ver⸗

ei ver⸗ in hoͤ⸗ ernung tlichen nt mit prak⸗ er Zeit

gerfah⸗ Menſch eit zur chetheit erlernt n Be⸗

9

griffen uͤber den Betrieb und ſeinen Zuſammenhang gelegt, und die nachherige wiſſenſchaftliche und hoͤhere praktiſche Ausbildung ungemein erleichtert wird; der junge Mann muß nur vorher eine gute Schulbildung genoſſen haben und es darf dabei nicht an der erforderlichen An⸗ und Un⸗ terweiſung in den Handgriffen und einer verſtaͤndigen Er⸗ laͤuterung uͤber Zweck, Gang und Zuſammenhang der Ge⸗ ſchaͤfte fehlen; auch muß die Einfuͤhrung in die Wiſſen⸗ ſchaft, wenn auch nur durch zweckmaͤßig gewaͤhlte Lectuͤre, dabei nicht ganz unterbleiben. 1

Würde in dieſer Hinſicht nicht ſo häufig von den Lehrherren und den Angehörigen des Lehrlinges in Bezug auf Wahl des erſte⸗ ren gefehlt, hätten wir überhaupt mehr hierzu geeignete Landwirthe und würde nicht überdieß manches unfähige Subject vorzugsweiſe zum Landwirthe beſtimmt, in der Vorausſetzung, daß es dazu noch Ver⸗ ſtand genug beſitze; ſo würde es nicht ſoviel mittelmäßige und ſchlechte Subjecte als Verwalter und ſoviel ſchlecht fortkommende Pächter geben; und doch könnte die Ausbildung vieler zur Landwirthſchaft beſtimmter junger Lente mit den in den Lehrjahren erworbenen Kenntniſſen und den Erfahrungen, welche ſie ſich nachher als Wirth⸗ ſchaftsgehülfen aneignen, beendigt ſeyn; denn es liegt in den natürli⸗ chen Verhältniſſen, daß beſchränktere Mittel, Talente und Abſichten auch das Stehenbleiben auf einer geringeren Stufe der Ausbildung von ſelbſt bedingen.

Andeutungen für die anzureihende wiſſenſchaftliche Ausbildung

enthalten§§. 15, 16, 18.

§. 14. Soll mit dem wiſſenſchaftlichen Studium der Anfang gemacht werden, ohne daß der Studirende vorher ſich wenigſtens einige praktiſche Kenntniſſe vom Fache er⸗ worben hat, ſo bleibt dabei immer der Nachtheil, daß trotz aller Muͤhe vieles nicht gehoͤrig aufgefaßt und begriffen wird, und daß bei vielen auf dieſem Wege gebildeten Per⸗ ſonen ſpaͤter die Erwerbung der praktiſchen Kenntniſſe und Einuͤbung in die Handgriffe mehr oder weniger vernachlaͤſ⸗ ſigt wird und daß ihnen auch bei der ſpaͤter begonnenen