XVI
weis der Achtung anfuͤhren zu duͤrfen, welche er der Theil⸗ nahme ſeines Publikums ſchuldig zu ſein glaubte. Hat demnach die Erweiterung des fruͤheren Plans, ſammt dem Beſtreben, nichts uͤbereiltes oder unhaltbares zu liefern, der Vollendung einigen Aufſchub verurſacht, ſo hat dennoch durch dieſe Zoͤge⸗ rung die Arbeit hoffentlich nur gewonnen, und wenn es gelun⸗ gen iſt, das gegebene Verſprechen zu loͤſen und eine mehrſeitig nutzbare Schrift zu liefern, ſo hat der Verfaſſer die Richtung ſeines Strebens erreicht. Gern will er kein anderes Ver⸗
dienſt, als das eines zweckmaͤßigen Sammelns, Sichtens und
Ordnens, dabei in Anſpruch nehmen, da er nur zu lebhaft empfindet, wie das von allen Seiten und in jeder Beziehung ihm zur Foͤrderung ſeines Unternehmens zu Theil gewordene große Wohlwollen, ſammt der unermuͤdet freundlichen Theilnahme ehrenwerther Sachkundigen, eine groͤßere Unterſtuͤtzung gewaͤhr⸗ ten, als er zu gewinnen oder durch den beharrlichſten Willen zu erſetzen hoffen durfte. Es ſei ihm erlaubt, dieſes oͤffent⸗ liche Anerkenntniß, als herzlichen Dank, allen Denen darbringen zu duͤrfen, welche Liebe zur Sache und freundliche Geſinnung fuͤr den Bearbeiter hier in gleich hohem Maaße an den Tag gelegt haben. 1
Berlin, den 15. November 1829. Der Verfaſſer.


