dak man nur wenig Heu zu geben brauchen, um die Schaafe in en ſehr guten Umſtaͤnden zu erhalten. itdie Wenn ich hier auf das Stroh als Schaaffutter ein gro⸗ rußies ßes Gewicht lege, ſo verſtehe ich darunter aber keinesweges ſchieres A Roggenſtroh, ſondern Erbſen⸗, Bohnen⸗, Wicken⸗ und Gemen⸗ hdt geſtroh von dieſen Gewaͤchſen mit Hafer und Gerſte, welches teſ gut eingebracht ſo gern gefreſſen wird, wie vieles Heu. Lan⸗ rah B ges Roggen- oder Weitzenſtroh hat nur dann als Schaaffutter ene Wintrn Werth, wenn es mit Graͤſern und Kraͤutern durchwachſen iſt, e und e was ſich aber bei Landwirthen, die ihre Aecker gut beſtellen, zegehben den nur dann findet, wenn naſſe Witterung dem Wachsthum des Wintergetreides nachtheilig iſt. erungeſn Ihr fragt vielleicht, ob ſich die Schaafe bei der Kartof— mt einmer felfutterung auch geſund erhalten?—— So geſnund, meine in daft d Freunde! wie bei dem beſten Bergheu. Ich habe daruͤber Fuork gän viele Jahre die Erfahrung mit einer weichlichen Schaafart ge— Jeu retn macht, und verfuͤttere alljaͤhrlich ſehr viele Kartoffeln mit den ei boßm h. Schaafen. urzelgenig Hauptſaͤchlich gebe ich den Mutterſchaafen Kartoffeln, ich C iſt es in kann ſagen, ſo viel ſie freſſen wollen und ziehe dabei die 3 geben kmn ſchoͤnſten Laͤmmer. Seit vielen Jahren maͤſte ich auch die rutter meta Hammel und Maͤrzſchaafe mit Kartoffeln und verkaufe ſie dchſe mir theuer danach. Niemals habe ich gefunden, daß von dieſer Futterung die Schaafe anbruͤchig geworden waͤren. Von den ſchr genw Maſtſchaafen z. B. behaͤlt man haͤufig einige uͤbrig, die bei ee man ühnin dem Verkauf zuruͤckgeworfen wurden. Ich habe ſolche haͤufig falls giſch noch ein Jahr lang behalten und ſie hielten ſich ſo gut wie non der ihne Schaafe, die das geſundeſte Heu gefreſſen hatten. Was man Scaafe d ſonſt wohl davon geſagt hat, daß die Wurzelgewaͤchſe den icht ſhrkin Schaafen ein zu waͤßriges Futter waͤren; daß dieſe Thiere nur bei trockenem Futter geſund bleiben koͤnnten: iſt eitel un⸗ egewiche n kluges Gewaͤſch, erfunden von denen, die uͤber alles urtheilen Trtxm 1) wollen, eben weil ſie gar nichts verſtehen. hnen bei de Die erſte Veranlaſſung zu dieſer Furcht vor der Schaͤd— etuie V lichkeit der Kartoffeln ſcheint der Umſtand zu ſeyn, daß man nu bwitd oft die Erfahrung macht, daß die Schaafe ſich in Niederun⸗
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