163 d dch junges Gras gewachſen iſt, koͤnnen ſie nach einem ſtrengen e Wemſe Winter wenig oder nichts von den Weiden erhalten. 4 rrin Ehe man die Schaafe auf die eine oder andere Art Noth und m leiden laͤßt, bequeme man ſich lieber dazu, einige abzuſchaffen, r ſhdi und ſo lange weniger zu halten, bis man im Stande iſt ſie Piſo nicr beſſer zu verſorgen. Es kommt hier dieſelbe Regel in An— 2 dustrit wendung, die ich uͤber das zu viele Viehhalten ſchon fruͤher 3 eichend genauer auseinander geſetzt habe. eman wi Laßt Euch von dieſer Regel nicht abbringen, wenn Euch 2 aafe vir 1 auch ſelbſt ſogenannte gelernte Schaͤfer eines andern belehren 2o wie den wollten. Unter dieſen Menſchen findet Ihr nur ſehr wenige, 3 wird, mi die da ordentlich wiſſen, was zu Beſten derjenigen Thiere ge— P niemat ſn reicht, die ihnen ihren Lebensunterhalt gewaͤhren. Mir ſind Schaͤfer vorgekommen, die nicht eher anfingen ernſtlich im „ janze Wht Winter zu fuͤttern, als bis die Schaafe ſchon Noth gelitten 3 Einfume hatten, weil ſie in der widerſinnigen Meinung ſtanden, der er Stiii Talg muͤſſe erſt weg von den Schaafen, wenn ſie ſich im terfutten Winter gut halten ſollten. Odwiehes,o Laſſet Euch von ſolchen unwiſſenden Menſchen, die ſehr Jchnen. E groß und wichtig mit ihrer Kunſt thun, nicht irre leiten. Es fallen, n iſt nichts weniger als ein Geheimniß, wie man Schaafe be⸗ müͤſſe h handeln muß, um ſie immer geſund zu erhalten, und einen 2 Zeit ſch ſh ſichern Ertrag von ihnen zu ziehen. Jeder Menſch mit ge⸗ Inn ſi dillit ſundem Verſtande, der das ihm untergeordnete Vieh beobach⸗ „Iich den anie ten gelernt hat, kann ſich ſelbſt die Regeln geben, nach wel⸗ chen Schaafe behandelt werden muͤſſen Sie ſind ganz kuͤrz⸗ vom Viihnot lich folgende:. zeck ſind, i Sorge fuͤr eine trockene, ſuͤſſe und geſunde Weide. 3 der Froſt un Ueberſetze dieſe nicht mit Schaafen, damit ſie nie Noth ner di Blath leiden. Po eühin 8ſch Bei ganz ſchlechter und naſſer Witterung im Sommer, Zer Witeum vorzuͤglich nach der Schnur, gieb ihnen noch etwas trockenes ej üſphe, Vutter. 2 d etungn, 16 Fange die Winterfutterung allmaͤlig an, ſo wie das 3 Senr iicht Gras auf den Weiden abnimmt, und warte damit nicht, bis
ſie ſchon wirklich Noth leiden.
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