Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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13 jmn Art Faͤllen ſeine Wirkung aͤußern. Bei ſehr durch Quecken und han durte d. andern Graswurzeln verunreinigtem Lande wird die erſte Be ds nih arbeitung des Landes durch langen Miſt erſchwert, weil die heil erfiirn Eggen ſich vollſchleppen und nicht eindringen; hingegen bei d im Friſſ Land, welches voll Hederichsſaamen iſt, wird eine fruͤhe Duͤn pflugt. Ain, gung gleich mit der erſten Pflugfurche das Keimen des Saa e das erſt d mens ſehr befoͤrdern, welches man immer zu befoͤrdern ſu⸗ er vorzüglt chen muß, wenn man das Land bearbeitet. te man glitt Genug, einen ganz beſtimmten Rath uͤber die beſte Zeit t würde ale der Miſtausfuhre zu Kartoffeln kann ich nicht geben, ſondern gegeben nein mache einen jeden aufmerkſam, die erwaͤhnten Umſtaͤnde und ein dittse ſein Land zu betrachten, und ſich danach, ſo wie nach ſeiner usſaat ſin d Zeit, zu richten. Denn da zu Kartoffeln der Wintermiſt ge reitt in g nommen wird, ſo iſt es wohl ſehr gut, wenn man ihn auch roffen, yth zum Theil im Winater ausfaͤhrt, um hernach deſto mehr Zeit ger wih n zu andern Arbeiten zu haben, wenn die Witterung beſſer n einni wütg wird. Die Kartoffeln und alle Wurzelgewaͤchſe erfordern eine ſtaͤrkere und beſſere Duͤngung, als Getreide. Ich ſetze voraus, das Land r. n jeriſmn i daß jeder gute Wirth ſeinen Miſt ſo verpacken und zurichten 9 wird, als ich im vierten Kapitel von der Duͤngung gelehrt iſt, ſollten a 1, zun beom habe. Denn ein ſolcher gefaulter Miſt iſt zu ihrem guten Gedeihen noͤthig; in ausgewaſchenem, rohen, ſtrohigen Miſt wuͤrden ſie nur ſchlecht wachſen. bung a Kartoffeln erfordern Miſt, aber ſie geben ihn mit reichen wann un d Zinſen zuruͤck, d. h. wenn ſie verfuͤttert werden, ſo erlangt , d 3 l man mehr Miſt von ihnen, als ſie zu ihrem Wachsthum ge⸗ 7, ab h n braucht haben. Ich will hier nicht eine beſtimmte Fuderzahl dri oder ver fuͤr den Morgen anſetzen, weil erſtlich die Fuder ſelbſt in jeder f, dhe ſe de Gegend anders ſind, und weil es bei der Duͤngung zu Kar . toffeln auf den Boden ſelbſt und auf die Fruͤchte ankommt, ſciclchſe 3 die man noch nachher von dieſer Duͤngung ernten will. en zuſtnd Iſt der Boden z. B. feſt und thonig, ſo wird man ihn nach meinen d durch eine ſehr ſtarke Duͤngung locker machen muͤſſen. Will fflügt den M man im zweiten Jahre nach den Kartoffeln eine gute Kleeern der Ausſut te, und danach vielleicht noch eine gute Weitzenernte halten,

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