Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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waͤre. Ich will daher zu der Anweiſung uͤbergehen, wie man die Kartoffeln am beſten und leichteſten anbauet.

Zuerſt etwas von dem Boden, welcher den Kartoffeln am zutraͤglichſten iſt.

Wenn ich gleich von ihnen angeruͤhmt habe, daß ſie zur Noth mit dem verſchiedenſten Lande vorlieb nehmen, ſo habe ich damit keinesweges behaupten wollen, als waͤre ein Boden ſo gut zu dieſem Gewaͤchſe wie der andere. Sehr feſter, tho niger Boden ſagt ihnen weniger zu, als ein muͤrber, mit Mo⸗ dererde wohl gemengter Lehmboden. Hat derſelbe eine etwas feuchte Lage, ſo iſt er um ſo paſſender dazu; aber Naͤſſe koͤn⸗ nen die Kartoffeln gar nicht ertragen. Sie verfasglen dann ſchon, ehe ſie keinem, oder wenn ie im beſten Wachsthum ſind.

Auf einem ſolchen, der Naͤſſe nicht ausgeſetzten Lehmbo den, geben ſie einen aͤußerſt ſichern und ſehr hohen Ertrag, der faſt von keiner Witterung abhaͤngig iſt, wenn man das Land dazu gehoͤrig tief bearbeitete. Denn in dieſem Falle koͤn⸗ nen ſie Monate lang eine große Duͤrre aushalten, wie ich aus Erfahrung weiß, und naſſe Witterung ſchadet ihnen eben ſo wenig, wenn man nur dafuͤr ſorgt, daß das Waſſer nir gends ſtehen bleibt.

Je mehr ſich der Boden aber zum reinen Sande oder zum ſtrengen Thon hinneigt, alſo nicht aus der gluͤcklichen Miſchung beider Erdarten in ziemlich gleichem Verhaͤltniſſe be ſteht, wie es bei dem Lehmboden der Fall iſt, um ſo unſiche rer wird der Kartoffelbau auf einem ſolchen, und um ſo mehr Aufmerkſamkeit erfordert die ganze Behandlung der Kar troffeln.

Der ſtrenge, gebundene Thonboden muß zu Kartoffeln ſehr oft und gut bearbeitet, und mit ſolchem Miſte geduͤngt werden, der ihn lockerer macht. Beobachtet man dies gleich im Fruͤhjahre gehoͤrig, und bereitet ſolchen Boden zu den Kar toffeln ſo vor, daß ſie in ein wohl zerkruͤmeltes Land kommen, und verhuͤtet durch die nachfolgende Bearbeitung, daß es nie⸗ mals in Schollen zuſammen trocknet, ſo werden die Kartof⸗

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