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Die Pflanzung geſchehe mit dem Pflanzſtocke oder mit dem Spaten, ſo iſt zu beobachten, daß der Vorſtecher jeden Strich von 5 oder 7 Reihen durch einen etwas weitern Zwi⸗ ſchenraum bezeichne, als die Reihen in der angegebenen Art von einander kommen, daß er alſo es ſo einrichte, daß zwi— ſchen 5 oder 7 Reihen die gegen 12 Zoll von einander ent⸗ fernt ſind, ein Streifen von 2 Fuß Breite unbepflanzt liegen bleibe. Wo das Land in Beete geackert wird, da bilden dieſe Zwiſchraͤume die Beetfurchen. Wo es breit geackert wird, muͤſſen ſie liegen bleiben.
Sind die Pflanzen etwas angewachſen, ſo nimmt ein Mann den Spaten und ſticht Erde aus den angezeigten Zwiſehen⸗ raͤumen aus und wirft ſie zu beiden Seiten auf die Pflanzen her. Dies hat den Vortheil, daß die eingeſetzten Pflanzen, welche nach dem Setzen des lockern Landes leicht an den Kronen ent— bloͤßt werden, wieder voͤllig ſo weit in die Erde kommen, als ſie auf ihrem erſten Standort darin waren und weniger vom Froſte zu befuͤrchten haben. Durch das Ausheben des Grundes ent— ſtehen auf dem Rapsfelde Furchen, in welche ſich das uͤberfluͤßige Waſſer zieht.
Im Fruͤhjahre werden die Zwiſchenraͤume des Rapſes be⸗ hackt. Iſt das Land in gehoͤriger Kraft, ſo macht er ſo große Stocke, daß bei der Ernte keine leere Stellen ſichtbar ſind.
Die Ernte des Rapſes muß beginnen, ſo wie die Scho— ten deſſelben ſich braͤunen und die Koͤrner darin ihre volle Ausbildung erlangt haben. Wollte man damit warten, bis die Koͤrner duͤrre ſind, ſo wuͤrde ein großer Theil bei dem Abbringen ausgeſchlagen werden.
Den breit ausgeſaͤeten Raps kann man mit der Senſe hauen laſſen, der verpflanzte wird beſſer mit der Sichel abge— ſchnitten. Bei heißer Tageszeit laͤßt man lieber die Arbeit des Abbringens ruhen und unternimmt ſie nur in den Mor⸗ gen⸗ und Abendſtunden. Truͤbes, feuchtes Wetter macht hier⸗ von eine Ausnahme.
Wird der Raps mit der Senſe auf Schwaden gehauen, ſo muß man ihn unmittelbar darauf in Bunde binden und
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