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damit die Stiche und 3 Kinder oder Frauensperſonen ſetzen die Pflanzen ein. Die Pflanzen muͤſſen durch andere ausgezogen werden oder werden den Tag vorher aufgebracht. Der Mann mit dem Spaten nimmt ſich einen Strich Land vor, der 5 Fuß breit iſt und leget darauf 5 Reihen an. Das Vorziehen zu dieſen Reihen iſt fuͤr einen aufmerkſamen Menſchen nicht nd⸗ thig. Die Pflugfurchen dienen ihm zur Richtung. Er thut mit dem Spaten einen Stich in den Boden, druͤckt ihn ein— mal von ſich ab und ſo wieder heran, ſo daß er eine ſchmale Oeffnung in der Erde macht. Dies geſchieht auf allen fuͤnf Reihen ehe er weitet ſchreitet. Die nachfolgenden Kinder ſet⸗ zen die Pflanzen in die mit dem Spaten gemachten Oeffnun⸗ gen ein, ſo daß in jeden Stich zwei Pflanzen in die aͤußer⸗ ſten Ecken der Oeffnung kommen. Von den zwei Pflanzer beſetzt jeder zwei Stiche, der dritte nur einen, muß aber da⸗ fuͤr die laͤngs des Stuͤcks ausgelegten Pflanzen herbei holen, und vor den Pflanzern ausſtreuen.
Die Pflanzen werden etwas angedruͤckt und rutſchen die Pflanzer, dem Vorſtecher folgend, uͤber das Gepflanzte hin. Leute die in dieſe Arbeit erſt eingeuͤbt ſind, beendigen in ei— nem Tage uͤber einen Magdeburger Morgen.
Dieſelbe Arbeit geht mit dem Pflanzſtock noch beſſer von Statten und kann damit ein Mann vier Pflanzer bedienen. Der in den Niederlanden gebrauchte Pflanzſtock hat dieſe folgende Figur:
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