Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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Vom roten bis den 2oſten Auguſt wird die letzte Furche gegeben. Bei trockener Witterung folgt die Egge dem Pfluge und wird das Land vor der Ausſaat durch einmaliges Ueber⸗ ziehen mit den Eggen geebnet.

Man ſaͤet auf den Morgen 1 Metze Raps. Dieſen ſo zu vertheilen, daß er uͤberall gleichmaͤßig zu ſtehen koͤmmt, iſt eine große Kunſt. Sehr dicht geſaͤeter Raps giebt nicht allein geringeren Ertrag, ſondern die kleinen Wurzeln, welche die in einander gedraͤngten Pflanzen machen, uͤberwintern weniger ſicher, als die ſtarken Wurzeln, welche der in maͤßiger Entfer⸗ nung von einander ſtehende Raps macht.

Daß man zu dem Raps tiefer wie gewoͤhnlich pfluͤgen und die Bearbeitung des Landes uͤberhaupt ſehr ſorgfaͤltig ver⸗ richten muͤſſe, bedarf kaum einer Erinnerung fuͤr denjenigen, der ein einziges Mal auf das Gedeihen dieſes Gewaͤchſes ge⸗ achtet hat. Man wird finden, daß der kleine Saamen nur in feiner Krume bald keimt und ſchnell empor treibt und daß dann die Wurzeln 8 12 Zoll tief in den Boden dringen, oben aber eine Stärke einer kleinen Ruͤbe erlangen. Nur ſolcher Raps, der gleichmaͤßig auf dieſe Weiſe im Herbſte er waͤchſet, giebt den ſtarken Ertrag, der den Rapsbau beruͤhmt gemacht hat.

Kloͤßiges, ſcholliges oder duͤrres Land koͤnnen nur ein un⸗ gleiches Keimen und Aufgehen ſo feiner Saamenkoͤrner erlau⸗ ben. Die fruͤhe Ausſaat wird alſo ohne Erfolg ſeyn. Denn wenn auch einzelne Koͤrner aufgehen, ſo werden die uͤbrigen doch erſt nach einem Regen ſichtbar und niemals wird nach ſolcher Beſtellung eine gleichmaͤßige Frucht den Boden be⸗ decken.

Daher muß das friſch aufgepfluͤgte Land mit der Egge geebnet, der Saamen geſaͤet, wieder geegget und darauf ge⸗ walzt werden, bevor die Krume austrocknet. In wenigen Ta⸗ gen koͤmmt der Saamen zum Vorſchein.

Hat man bei der Beſtellung ſelbſt das Land gehoͤrig ab⸗ gegraben und mit Waſſerfurchen verſehen, ſo iſt damit bis zur Ernte alle Arbeit geſchehen, die der Raps verlangt.

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