Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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welches der Boden von ſelbſt hervorbrachte. Denn dieſer muß den Menſchen immer ernaͤhren. In dem Falle, daß er Vieh⸗ futter traͤgt, wird daſſelbe durch unſere Hausthiere zu menſch⸗

lichen Nahrungsmitteln umgewandelt.

Die bekannten Erzvaͤter, Abraham, Iſaak und Jakob fuͤhrten noch ein ſolches Hirtenleben. Sie hatten große Vieh heerden, wohnten in Huͤtten oder Zelten, und zogen mit ihren ganzen Habſeeligkeiten weiter, wenn das Gras in einer Ge gend abgefreſſen war. Sie ſuchten ſich zu ihrer neuen Woh⸗ nung eine Gegend aus, wo ihr Vieh wieder Nahrung im Ue berfluß fand, und zogen auf dieſe Art beſtaͤndig herum. So machen es jetzt noch in den unbewohnten Gegenden des Erd⸗ bodens mehrere Voͤlker.

Ein ſolches Leben muß aber aufhoͤren, wenn die Men ſchen ſich mehren. Es giebt dann nicht mehr weite Huͤtungs⸗ plaͤtze, auf die man nur hinzutreiben braucht, um ſein Vieh aufs Neue zu maͤſten. Von allen Seiten findet man die Weide ſchon mit dem Viehe anderer Leute beſetzt. Die Vieh zucht giebt nun nicht mehr Nahrungsmittel genug fuͤr die Menſchen; ſie muͤſſen ſich entſchließen, den Boden aufzureißen und ihn mit Fruͤchten zu beſtellen, die ihnen gleich Fleiſch und Milch zur Speiſe dienen koͤnnen, und es entſteht Ackerbau.

Aber ſchon der roheſte und unvollkommenſte Ackerbau ſetzt mehrere Geſchicklichkeit und eine ganz andere Lebensart vor⸗ aus, als jenes herumziehende Hirtenleben. Der Ackerbauer braucht eine Menge Werkzeuge, womit er den Boden bear⸗

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