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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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tem vorzuziehen ſey, indem auch derjenige, wel⸗ cher noch ſo geſchickt im Abmachen der Koͤrner iſt, bei weitem nicht ſo viel leiſten wird, als der Dreſch⸗ flegel zu leinen vermag*). Um meine Leſer mit

der Art, wie Hr. D. Burger beim Dreſchen ver⸗

fahren laͤßt, bekannt zu machen, ſetze ich ſeine eigenen Worte hieher. Er ſchreibt S. 278:

„Ich laſſe dreißig Koͤrbe voll auf einmal auf die Dreſchtenne tragen, und ſie in der Mitte derſelben zu einem Viereck zuſammenmachen, ſo daß die Aehren etwa vierfach uͤbereinan⸗ der liegen, und ſtelle hierauf die Dreſcher oben und unten ſo an, daß ſie die Lage ge⸗ meinſchaftlich abdreſchen, und ſich nicht irren. Anfangs ſpritzen die Koͤrner etwas**), und wo die Dreſchtenne geſchloſſen werden kann, thut man wohl, die Thuͤren auf kurze Zeit zu ſchließen, obwohl der Verluſt, den man da⸗ durch erleiden kann, nie von Belang iſt, und

*) Auch ich habe meinen Mais in dieſem Winter ab⸗ dreſchen laſſen, und nicht die geringſte Schwierigkeit dabei geſunden. Vielmehr koſtet das Abdreſchen keines Getrei⸗ des weniger Arbeit, wie das des Mais. D. 6.

**) Sollte dies nicht etwa durch eine duͤnne Ueber⸗ lage von Stroh oder durch uͤbergelegte Matten zu ver⸗ hindern ſeyn? D. V