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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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hoͤren, mit dem Anfange oder doch gewiß in der

erſten Haͤlfte des Septembers der Anfang gemacht werden. Befinden ſich mehrere Fruchtkolben an einer Pflanze: ſo reifen dieſe zu verſchiedenen Zei⸗ ten, eine gewoͤhnlich acht bis vierzehn Tage ſpaͤter als die andere.

Ob die Aehren oder Fruchtkolben zeittg ſind, d. h. ob die Koͤrner die gehoͤrige Reife haben, er⸗ kennt man an dem Gelbwerden und Trocknen der ſie umgebenden Deckblaͤtter. Auch kann man ſich von der Reife der Maiskoͤrner verſichert halten, ſobald ſie eine polirte dunkelgelbe Farbe haben, und ein ſtarker Druck mit dem Nagel keine Spur zuruͤcklaͤßt. Die reifen Fruchtkolben werden ſo⸗ dann von der Pflanze abgebrochen— es verſteht ſich bei trockener Witterung— und in Saͤcken unter Obdach gebracht. In dieſen Saͤcken ſie lange ſtehen zu loſſen, iſt eben ſo wenig anzura⸗ then, als ſie in großen Haufen aufzuſchuͤtten, weil ſie ſich leicht erhitzen, dadurch feucht werden und zu ſchimmeln oder zu faulen beginnen, auch die Koͤrner einen dumpfigen Geſchmack bekommen. Hat man Gelegenheit dazu, ſo ſchuͤttet man die Kolben nicht gar zu dick uͤber einander auf Haus⸗ boͤden oder Scheunenfluren aus— wenn man ſie

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