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lohnen. Hat man daher nicht dafuͤr geſorgt oder ſorgen koͤnnen, daß beſonders im Lehmacker tief gepfluͤgt worden iſt, ſo rathe ich an, nach dem Eggen da vorgraben zu laſſen, wo die Koͤrner aus⸗ gelegt werden ſollen, weil die Wurzeln des Mais 8 bis 10 Zoll tief eindringen, und, wenn ſie daran gehindert werden, weder einen ausgewachſenen Stengel treiben, noch auch große Aehren liefern. Dies Umgraben mit dem Spaten kann kurz vor dem Auslegen des Samens, oder auch an demſel⸗ ben Tage, vorgenommen werden.
Was den Duͤnger anlangt, ſo nimmt der Mais zwar mit jeder bei uns gewoͤhnlichen Gat⸗ tung vorlieb— in Frankreich ſoll man hier und da nur ausgelaugte Holzaſche auf die Maisfelder fahren— ich wuͤrde aber den kurzen, ſchon meh⸗ rere Monate in Haufen geſtandenen Duͤnger vom Rindvieh dem von Pferden vorziehen, oder doch beide gemengt anwenden. Schafmiſt moͤchte zwar auch angewendet werden koͤnnen, jedoch habe ich dies nicht verſucht; aber auch dieſer muͤßte kurz ſeyn, weil er ſonſt nicht gut untergepfluͤgt werden kann, und beim Auslegen des Samens hinderlich werden duͤrfte. Die beſte Art von Duͤngung, welche man dem Mais geben kann, iſt die, wenn man den Winter uͤber den Unrath aus Abtritten


