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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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ſolchen Aeckern ausgelegte Samen faule, und, wenn er auch durch beſondere Beguͤnſtigung der Witterung eine Pflanze treiben ſollte, ſo bleibt dieſe doch immer kraͤnklich, und bringt, wenn ja die Frucht zur Reife kommt, wenige oder kleine Aeh⸗ ren. Die Felder, auf welchen mehrere Jahre hin⸗ durch Taback, Weißkohl oder Kartoffeln gebaut worden, eignen ſich vorzuͤglich zum Maisbau. Man kann es da ſchon einmal wagen, ohne Duͤn⸗ gung Mais zu legen, und wird dennoch ziemlich reichlich ernten, obgleich in einem friſch geduͤngten Acker die Ernte immer ergiebiger ausfaͤllt. Durch⸗ aus nothwendig aber iſt es, daß der Acker, auf welchem Mais gebaut wird, den Sonnenſtrahlen vom Morgen bis zum Abend ausgeſetzt ſey. Man waͤhle daher einen ſolchen Standort fuͤr den Mais, wo rings umher alles frei iſt, und weder Baͤume, noch Gebaͤude oder Huͤgel die Maispflanzung be⸗ ſchatten. Hat man Gelegenheit dazu, ſo kann man auch eine nach Mittag zu liegende, nur nicht zu ſteile Anhoͤhe waͤhlen.

Hat man ſich nun einen zum Maisbau taugli⸗ chen Acker auserſehen, ſo laſſe man denſelben im Herbſt tief pfluͤgen, wenn es ſeyn kann, mit dem Haken: denn dieſer lockert den Boden mehr als der Pflug. Dies Pfluͤgen im Herbſt darf am we⸗