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ganz neuerlich aufgetragen hat. Bey dieſem werthen Kunſt⸗ freunde ward der Abend des einzigen Tages, den ich erübrigen konnte, auf das angenehmſte hingebracht.
Schon in Lucern war ich durch einen ſächſiſchen Reiſen⸗ den, Herrn Grafen Vizthum, lebhaft an die ruhmwürdigen Bemühungen des Baron Senfft⸗Pilſach auf Gramenz in Pom⸗ mern erinnert worden, der bekanntlich der Wieſenbewäſſerung auf ſeinen Gütern großen Fleiß zuwendet und durch Beyſpiel und Lehre ſeinem Vaterlande bereits große Vortheile zugewendet hat. Ich erbat mir daher von dem preußiſchen Geſandten, Herrn von Radowitz, eine Empfehlung an dieſen hochverdienten Mann.— Herr von Radowitz zeigte mir einen ſchönen Chriſtuskopf von Franceſco Francia, deſſen zarte Ausführung mit den Gemäl⸗ den des Francia zu Lucca, in S. Frediano und im herzoglichen Schloſſe, genau übereinſtimmt, alſo in die letzte Epoche dieſes großen Kuͤnſtlers einfallen dürfte.
In der Gegend von Darmſtadt wurden Heeresübungen vorbereitet, was in der Hauptſtadt, wie auf dem Wege nach Frankfurt und von dort bis Gießen viele Truppenabtheilungen und Tranſporte von einberufenen Soldaten an mir vorbey— führte. Mit größtem Vergnügen ſah ich durch die freye, doch feſte Haltung dieſer zahlreichen Jugend, ein geſundes, kräftiges und reines Naturell hervorblicken, das von dem Menſchen⸗ ſchlage der heſſiſchen Länder mir die beſte Meinung erweckte. Ein beſonnenes, ruhiges, ernſtes Weſen war bis gen Caſſel überall, wo ich anhielt, oder im Vorüberfahren zum ſehen Ge— legenheit fand, der vorwaltende Charakter dieſes biedern Vol— kes, das verſchiedentlich große Beharrlichkeit beym Guten be— währt und in allen Verhältniſſen ſeine Ehre behauptet hat.
In der Gegend von Butzbach und Gießen bemerkte ich eine eigene Art, die Garben im Felde aufzuſtellen. Eine in der Mitte, acht umher, und die zehnte als Regendach umge⸗


