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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
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Kartoffelbau und Schafzucht ſind hier die beiden Quellen des reinen Ueberſchuſſes, nicht das Wirthſchafts⸗ Syſtem allein. Auf 50 Morgen mit Kartoffeln bebauet, koͤnnen im Durchſchnitt der Jahre ſelbſt hier 150 Wſpl. Kartoffeln gewonnen werden. Wird die Haͤlfte davon an die Schaͤferei gewendet, ſo iſt dann nur eine unbe⸗ deutende Ausgabe fuͤr Heu zu machen. Sie wird nicht mehr betragen als die Einnahme fuͤr verkaufte Schafe und Hammel. Der Erloͤs fuͤr Wolle bezahlt alſo die Sommerweide, die Kartoffeln und die Schaͤfer. Das Stroh geht auf den Miſt.

Bei dieſer Wirthſchafts⸗Organiſation kann ſich ſogar eine gewoͤhnliche Landſchaͤferei halten.

Je edler, alſo auch theurer, die Wolle iſt, um ſo beſſer werden ſich die Weideſchlaͤge bezahlt machen. Nun denke man ſich aber, daß auf dieſem Gute eine

Kolkerei⸗Wirthſchaft eingerichtet und nur 40 Kuͤhe ge⸗ halten wuͤrden. Eine groͤßere Anzahl wuͤrde auf den Kleeſchlaͤgen neben den Zugochſen nicht Weide finden und zwar hoͤchſtens bis Ende Auguſts. Dann tritt auf die ſem Boden in der Regel die eiſerne Nothwendigkeit ein, das Rindvieh auf den Stall zu nehmen.

Welch eine Maſſe von Futter iſt erforderlich, um dieſe Kuͤhe vom 13ten September bis den 1ſten Junius

im Stalle nutzbar zu erhalten!! Wer die Schule

der landwirthſchaftlichen Erfahrung paſſirt iſt, und wer rechnen kann, wird nicht darauf verfallen, bei einer Lo⸗ kalitaͤt, als das Gut Steinbeck darbietet, die Verbeſſe⸗ rung der Grundſtuͤcke durch Rindviehhaltung anzufangen.

Kann der Erfolg die Zweckmaͤßigkeit eines Wirth⸗ ſchafts⸗Syſtemes beweiſen; ſo iſt er hier bei Steinbeck in der kurzen Zeit, als die jetzige Fruchtfolge exiſtirt, durch die angezeigten Verhaͤltniſſe größer, als bei der

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