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der Gebaͤude in ſo ſchlechtem Zuſtande uͤbernommen wor⸗ den, als ſich nur denken laͤßt. Die Verpachtung des Gutes war Urſache, daß bis zur Aufloͤſung des Pacht⸗ verhaltniſſes jede Verbeſſerung ausgeſetzt werden mußte.
Im Jahre 1814 fand ſich die Feldmark alſo noch mit den bekannten Steinruͤcken(in der hieſigen Provinz Scheidlinge genannt) welche an den ſchmalen Untertha— nenſtuͤcken hinliefen und welche mit Dornen und ande⸗ rem Geſtraͤuch bewachſen waren. Auf den ehemaligen Gutsbreiten waren die Steine auf runde Haufen zu— ſammen gefahren, um welche herum ebenfalls Geſtraͤuch gewachſen war. Zum Ueberfluß war die Ackerkrume noch ſo mit großen und kleinen Steinen verunreinigt, daß eine gleichmaͤßige Ackerung gar nicht ausgefuͤhrt werden konnte.
Der Boden iſt uͤbrigens ſeinen Beſtandtheilen nach ſchlechter wie der Moegliner und von geringerem Thon⸗ gehalt. Wegen der lang anhaltenden aͤrmlichen Be⸗ wirthſchaftung war er aber auch noch in weit ſchlechte— rem Duͤngungs⸗Zuſtande, als Moeglin zur Zeit des letz⸗ ten Verkaufs ſeyn mußte. Von den jetzt in neun Schlaͤ— gen liegenden 810 Morgen war nur der dritte Theil al⸗ tes Duͤngerland und ungefaͤhr eben ſo viel war ſo weit von Steinen gereinigt, daß ein Queerpfluͤgen ſtatt finden konnte.
Mit dieſem ungleichartigen Lande wurde im ge⸗ nannten Jahre eine neunſchlaͤgige Wirthſchaft eingeleitet, faſt ganz ſo, wie ich S. 97 ein Beiſpiel angegeben habe, naͤmlich:
1. a)* zu Kartoffeln ſtark geduͤngt b) ſchwach zu Roggen geduͤngt und gut ge⸗ hordet.
erbau
ſeine ardf der
ſeren Heu nach


