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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
Entstehung
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niſtration noch Heu fuͤr die Schaͤferei außerdem ange⸗ kauft worden; auch ein großer Theil des erbaueten Ge

treides iſt mit den Schafen verfuͤttert worden; und das Stroh von 425 Morgen Außenland, die nicht Duͤn⸗ ger erhalten. Aller dieſer Umſtaͤnde ungeachtet iſt der Miſt in den drei Jahren bei der jetzigen Admini⸗ ſtration nicht hinreichend geweſen, um 2 Schlaͤge oder †r auszuduͤngen!!

Man ſage nicht, daß die jetzige Wirthſchaft noch in der Einrichtung ſey. Aus der Vergleichung beider Frucht⸗ folgen ergiebt ſich deutlich, daß die Abaͤnderung ganz unbedeutend iſt. Man muß wohl annehmen, daß das Gut Frankenfelde im Jahre 1816 bereits in einem ſo verbeſſerten Zuſtande war, als man Ackerboden der Art durch Duͤngung, die er ſelbſt produzirt, verbeſſern kann. Iſt man freilich mit dieſer vierzigjaͤhrigen Verbeſſerung noch nicht zufrieden nun ſo verbeſſere man in alle Ewigkeit fort.

Dem landwirthſchaftlichen Publikum muß ich e uͤberlaſſen, ob es mich nunmehro von den mir ange⸗ ſchuldigten unwahren Behauptungen frei ſprechen will. Daß ich meine innere Ueberzeugung ausgeſprochen und daß ich nicht aus Neigung zu widerſprechen, dieſe Ange⸗ legenheit zur oͤffentlichen Discuſſion gebracht habe, wer⸗ den dieſe Blaͤtter bethaͤtigen.

Obgleich Hr. St. Th. ſeine Rezenſion ſo gelehrt anfaͤngt, ſo endigt er ſie zuletzt ziemlich empiriſch. In der Gelehrſamkeit bleibt er mir ein unerreichbares Ideal, allein den empiriſchen Beweis, daß ſeine ſiebenſchlaͤgige Fruchtwechſelwirthſchaft in Moeglin Wunder gethan ha⸗ be, wird mir erlaubt ſeyn auf alle Weiſe zu beleuchten, da er ihn mir zunaͤchſt entgegen geſtellt hat.

Er giebt naͤmlich S. 233 ſeinen jetzigen Viehſtand