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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
Entstehung
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angewendet werden kann, und ſolche nach wiederholten ver⸗ geblichen Verſuchen ſeit Jahren wieder aufgeben muͤſſen.

S. 148 und f. faͤllt Herr Thaer d. J. aus dem Erfolge der Jauchendungung in der Schweitz, wo man es gerade darin am weiteſten gebracht haben ſoll, ein Urtheil, das nicht geeignet iſt, ſie zu empfehlen.

Ich ſelbſt kenne ſie im Kleinen angewendet von meiner Kindheit her und habe ſie in den Gebirgsgegen⸗ den an der boͤhmiſch-ſaͤchſiſchen Grenze nur kuͤrzlich ge nauer beachtet.

Seit Jahr und Tag wende ich die Nauche hier ziemlich im Großen an, kann aber zur Zeit noch nicht viel zu ihrem Ruhme fuͤr den eigentlichen Ackerbau ſagen. Mir ſcheint als waͤre die Jauche eine herrliche Duͤngung fuͤr

Wieſen, aber nur ein ſchlechter Nothbehelf beim Acker⸗

bau und koͤnne ſie einer gewoͤhnlichen Miſtduͤngung auf keine Weiſe zur Seite geſtellt werden. B Nach dieſen Erlaͤuterungen glaube ich iſt die S. 16 meiner Schrift enthaltene Aeußerung, wo ich das Ge⸗ treideſtroh das weſentlichſte Material zur Miſterzeugung nenne, gerechtfertigt ſo wie das folgende, was ich in Be⸗ ziehung auf die Miſterzeugung vom Getreideſtrohe ſage. Was den Futterwerth des Strohes anlangt, ſo bemerke ich zufoͤrderſt, daß ich ebenfalls moͤglichſt rein ausgedroſchenes Stroh verſtehe. Es iſt jedoch ein Unterſchied zu machen zwiſchen dem Strohe, welches man dann erhaͤlt, wenn man das Korn irgend eines Verſuchs wegen abdreſchen ließ und zwiſchen demjenigen, wie man es in guten Wirthſchaften findet. Wenn wir uns die Wahrheit geſtehen; ſo muͤſſen wir ſagen, daß auch in den beſten Wirthſchaften das Stroh nicht ganz kornleer aus der Scheune komme. Kleine unvollkom⸗ mene Aehren und halb reife Koͤrner, machen das voͤllig