faͤllt, zufrieden ſeyn. Allein ich ſchrieb ja nicht um Ruhm einzuernten, auch nicht um Vortheils willen. Ich ſchrieb um wichtige Wahrheiten zu verbreiten und neue Vorurtheile, die man gegen alte vertauſcht hat, als ſolche darzuſtellen.
Hr. St. Th. beſchuldiget mich in ſeiner Rezenſion S. 231. daß ich eine unwahre Behauptung aufgeſtellt habe. Ich muß mich alſo rechtfertigen und darf zur Foͤrderung einer einmal begonnenen guten Sache mich nicht zuruͤckziehen, ſondern bin es dem Publikum ſchul— dig, meine Behauptungen gruͤndlicher zu beweiſen.
Mein Herr Rez. tadelt mich mit Grunde, wenn er den unpaſſenden Titel meiner Schrift und die mangel⸗ hafte logiſche Praͤciſion meines Vortrages ruͤgt. Erſte⸗ ren habe ich unbedachtſam gewaͤhlt, und haͤtte allerdings
beſſer gethan, meine Schrift unter dem Titel:„Beitraͤge
zur Beurtheilung der verſchiedenen Ackerbau⸗Syſteme ꝛc.“ in die Welt zu ſchicken. Dies iſt nun einmal nicht ge— ſchehen.
Die geringe logiſche Praͤciſion meines Vortrages fuͤhle ich ſelbſt am beſten und habe in der Vorrede zu der„Reviſion“ dies aufrichtige Geſtaͤndniß, wie billig, den geehrten Leſern abgelegt.
Hr. St. Th. thut mir aber unrecht, wenn er mir Schuld giebt, ich habe den Begriff eines Ackerbau⸗Sy⸗ ſtems im Allgemeinen und die Anwendung und Ausfuͤh⸗ rung deſſelben in einem beſondern Falle mit einander verwechſelt. Was ich unter ein Wirthſchafts⸗Syſtem verſtehe, iſt S. 2. meiner Schrift angegeben.
Daß man einen reinen Begriff von dem Ackerbau⸗ Syſtem uͤberhaupt feſtſtellen koͤnne, bezweifele ich keines⸗ weges. Wohl aber iſt mir unbegreiflich, wie man aus bloßen Vernunftſchluͤſſen die Begriffe von mehreren Acker⸗
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