des Planes, wonach ſie gefuͤhrt wird und des Erfolges den ſie gewaͤhrt, ſo verwickelt man ſich durch das ge⸗ ringſte mißbilligende Urtheil in perſoͤnliche Zwiſtigkeiten, die mir ſehr zuwider ſind..
Ich ging daher ganz kurz die verſchiedenen Wirth⸗ ſchafts⸗-Syſteme mit ihren mannichfaltigen Modiftkatio⸗ nen durch und begnuͤgte mich, einzelne Faͤlle ausgenom⸗ men, im Allgemeinen uͤber die Vortheile oder Nachtheile der einen oder andern Feldeintheilung meine Anſichten darzulegen.
Dieſer Vorſicht ungeachtet iſt es mir doch nicht ganz gelungen, jede Anfechtung dieſerhalb zu verhindern.
Herr Staatsr. Thaer, den ich ſo hoch verehre und mit dem ich ehemahls in naher Verbindung zu ſtehen die Ehre hatte, beurtheilt meine Schrift in den Moͤglinſchen Annalen der Landwirthſchaft Jahrg. 1819. S. 174 bis 236 auf eine Art, welche mich zwingt, ihm oͤffentlich zu antworten. Mir ſcheint, als ob dieſelben Gruͤnde, welche mich abgehalten haben, etwas uͤber die Wirthſchaften meiner Nachbarn zu ſagen, auch Hrn. Th. haͤtten beſtim⸗ men ſollen, nichts uͤber meine Schrift zu ſagen. Er nimmt mich als einen Gegner der Wechſelwirthſchaft. Der bin ich nicht, wie ich weiter unten darthun werde. Er macht es mir zum Vorwurf, daß ich es mit gar kei⸗ ner Parthei habe verderben wollen. Es war bei Ab⸗ faſſung meiner Schrift mein unverbruͤchlichſter Vorſatz moͤglichſt partheilos vor das richtende Publikum zu treten.
Fand Hr. St. Th., daß ich in meiner Reviſion uͤber einige Gegenſtaͤnde andere Anſichten verbreite, als er fuͤr die richtigen haͤlt, ſo kann unmoͤglich die Verbrei⸗ tung meiner Meinungen nachtheilige Folgen haben. Enthaͤlt mein Buch Wahrheiten, ſo ſind ſie nicht von
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