Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

un die⸗

den Art

eyfiegt andern Nan geden,

dernaͤh⸗

welches te man ſruͤhen

Ganzen

Ne⸗ Herſte. ht gut ſchlech

een der

N

235 Kartoffeltrank nicht gut zu bekommen, bei dem ſiee ſich hernach ſo wohl befinden.

Recht trockene gute Streu, am beſten von Roggen ſtroh, iſt den Ferkeln und jungen Schweinen beinahe eben ſo zutraͤglich, als das gute Futter. Sie gedeihen nie, wenn man ſie im Schmutz liegen laͤßt.

Zur Maſt ſtellt man nicht gern zu junge Schweine auf, weil dieſe dann bei dem beſſern Futter wohl tuͤchtig wachſen, aber keinen Speck anſetzen. Will man blos ein Fleiſchſchwein maͤſten, ſo kann man zwar ein Jaͤhri ges dazu nehmen. Soll es aber guten Speck aufſetzen, ſo muß es gegen zwei Jahr alt ſeyn.

Bei der Maſt ſelbſt ſind dieſelben Regeln, wie bei der Rindviehmaſtung zu beobachten. Man glaube nicht, daß man darum die Schweine nicht mit derſelben Puͤnkt⸗ lichkeit zu fuͤttern brauche, weil ſie an und fuͤr ſich un⸗ reinliche und gefraͤßige Thiere ſind. Man muß den Maſtſchweinen ihr Futter in kleinen Portionen und oft vorſchuͤtten man muß damit Zeit und Stunde hal ten, und der Trog muß immer rein gehalten werden, wenn die Maſtung ſchnell vorwaͤrts gehen ſoll.

Will man bloße Fleiſchſchweine haben, ſo braucht man nichs wie gekochte Kartoffeln zur Maſtung zu neh men. Recht ſtarken Speck erlangt man aber allein durch die Kartoffelmaſtung nicht. Im Anfange fuͤttert man ſie zwar damit, nach acht oder zehn Wochen faͤngt man aber an, unter die Kartoffeln etwas Getreideſchroot zu mengen. So wie dieſe Thiere immer fetter werden