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Vor der Schaafſchur muͤßt Ihr Eure ganze Auf— merkſamkeit auf das Waſchen der Wolle richten. Glaubt nicht, daß Ihr dadurch etwas gewinnt, wenn Ihr das Gewicht der Wolle durch den Schmutz vermehrt, der darin bleibt. Der Tuchmacher, der die Wolle kauft, kann ſie mit dieſem Schmutz nicht verarbeiten; er kann ihn alſo natuͤrlich nicht mit bezahlen. Er giebt Euch allemal ſo viel weniger fuͤr den Stein, als nach ſeiner Schaͤtzung in der ganzen Wolle Unreinigkeiten ſind. Koͤnnt Ihr es ihm aber verdenken, wenn es das Gewicht des Schmutzes in Gedanken immer hoͤher anſchlaͤgt, als es eigentlich betraͤgt? Er ſucht ſich vor Nachtheil zu ſichern, ſo gut er kann.
Bringt Ihr aber reinliche, gut gewaſchene Wolle zum Verkauf, ſo werdet Ihr bald redliche Abkaͤufer fin— den, die Euch gern den Werth Eurer beſſern Wolle nach Wuͤrden bezahlen, weil es auch fuͤr ſie beſſer iſt, gleich reine Waare zu erhalten.
Zuletzt noch ein Paar Worte uͤber das Behuͤten der Roggenſaat durch Schaafe.
Wenn der Roggen zeitig genug geſaͤet wurde, und die Pflanzen ſich gehoͤrig beſtaudet haben, ſo iſt das Abfreſſen dieſes Herbſtwuchſes ganz unſchaͤdlich. Er wuͤrde den Winter uͤber doch verfaulen; wird er aber bei Froſtwetter von den Schaafen abgefreſſen, ſo kann man ſich dadurch eine betraͤchtliche Erſparung an Win⸗ terfutter machen.
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