Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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An*

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und muß ſie maͤſten. Im Februar iſt er damit zu Stande, und nun erhaͤlt er gewiß dreißig Thaler fuͤr beide mehr, als bei dem magern Verkauf. So ſchnell hat man den baaren Vortheil der beſſern Futterung von anderem Viehe nicht zu erwarten.

Hat man aber ſelbſt kein Vieh uͤbrig, und doch uͤberfluͤßiges Futter, ſo kaufe man ſich Maſtvieh. In den mehreſten Faͤllen wird man wohl thun, lieber Och⸗ ſen als Kuͤhe zu kaufen, weil man erſtere leichter ver⸗ kaufen kann, wenn ſie recht fett ſind und ſie beſſer in großen Staͤdten bezahlt erhaͤlt.

Man kaufe auch nicht zu alte abgetriebene Ochſen, ſondern lieber juͤngere, die noch bei Fleiſch ſind. Letz⸗ tere ſind zwar theurer im Ankauf, ſie werden aber auch leichter fett, und gelten dann wieder ſo viel beim Ver⸗ kaufe mehr, ſo daß man an ihnen doch mehr als an elendem Viehe verdient.

Ihr macht mir vielleicht den Einwurf: wenn mit der Maſtung noch ſo viel zu verdienen iſt, was hilft es demjenigen, der kein Geld in Haͤnden hat, um Vieh anzukaufen. Zu vier Stuͤck braucht man wenigſtens 100 Thaler, ja wohl 120 130 Thaler; wo ſolten wir das nach dem Kriege in unſerer Wirthſchaft uͤbrig haben?

Ich glaube Euch gern, lieben Landleute! daß viele von Euch dieſes Geld nicht baar liegen haben. Ich denke aber, ein Mann, der einen eigenen Hof hat, und ſich allen Menſchen als ein ehrlicher, braver Mann ge zeigt hat, findet immer jemanden, der ihm zu einer ſo

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