Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
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Per Felde den reinſten und vollkommenſten Roggen zur Saat mn. d ausſuchendieſen dann vorzuͤglich reifen laſſen, und eilen, 2 um ihn bet recht trockener Erntewitterung einzuſcheuern. hinm Statt des Brandes hat der Roggen in manchen Jah⸗ ain ſti ren vieles ſogenanntes Mutterkorn, auch wird er leicht vom

Honigthau befallen. Beide Krankheiten oder Unfaͤlle ſind Fuühein nicht vom Landwirth zu verhuͤten, da ſie Folgen einer un⸗ hen wiür guͤnſtigen Witterung ſind. Gute Beſtellung und Duͤn⸗ Rtterung a gung ſchuͤtzen nach meinen Erfahrungen vor beiden Uebeln die afn nicht. Ste ſind aber auch bei weitem nicht ſo gefaͤhrlich, wird daſ wie der Brand im Weitzen. in naſſ und de Eſza Eilftes Kapirel. nia Von der Gerſte.

Von der Gerſte giebt es ſchon mehrere und bedeutendere hat, ſo in Abarten, als vom Roggen und dem Weitzen. Vorzuͤglich aute Enir werden die zweizeilige oder große Gerſte, und die et, und w vierzetlige oder kleine Gerſte angebauet. Seltener zt, dieſt findet man ſchon die Wintergerſte, und die nackte und Him⸗ dabe. Mu melsgerſte. Wenn gleich dleſe Gerſtenarten in Anſehung en noͤthige ihres Baues und ihrer aͤußern Geſtalt unter einander ver⸗ ſogleich w ſchieden ſind, auch wohl einen andern Boden und ver⸗ hl in kwr ſchiedene Behandlung bei threm Anbaue erfordern, ſo ha⸗ r Bedaf ben ſie doch noch vieles mit einander gemein. lich zu ſin Alle Gerſtenarten lieben einen lockern, reinen und hen afftn gutgeduͤngten Boden, Hat ein ſolcher dabei eine etwas